GUTE ALTE ZEITEN
Coppyrite Zé do Rock, coppyrong auch Zé do Rock
Nein,
ich sene mich nich nach inen, the good old times im taxi. Richtig rosig waren
sie auch nich, aber immer wider mal amüsant, und auf alle fälle interessanter
als die meisten büroarbeiten. Man fängt die schicht an und weiss nie, wo man
hinfaren wird und was für leute man begegnen wird. Was erlebt schon die kassa
einer bank? Geld zälen, geld in empfang nemen, geld auszahlen. Manchmal ein
überfall, öfters als bei den meisten taxifaris, weil in einer bank meistens mer
geld zu holen is als bei eim taxifari. Aber was hat die kassa davon? Ein näerer
umgang mit den bankraubis is nich gestattet, also kostet so was nur nerven,
bringt aber keine neuen erkenntnisse.
Münchner taxifaris sind sowieso zimlich sicher, kein vergleich mit Berlin oder Frankfurt zum beispil, und noch vil weniger kann man es mit Rio oder New York vergleichen. Ich kenn die zalen nich, aber ich schätz das es nich mer als ein überfall pro monat gibt, und das bei 3.500 taxis. Und überfälle mit tödlichem ausgang gibts weniger als ein pro jar.
Bei
mir war immer tote hose. Manchmal hatte ich den eindruck, diser schweigsame
fargast im rücksitz, der mich in den busch komandiert, das könnte einer sein.
Aber am ende war nie was. Manchmal vergisst einer seine pistole. Einmal is ein
schweigsamer fargast (schon wider ein auslando) ausgestigen und seine pistole
blib auf dem sitz ligen. Er ging um das auto, ich nam die pistole, hilt sie so
wie man eine pistole hält und rif ihn, "hey, du hast deine knarre
vergessen!". Da wurde ihm mulmig, weil ich die pistole gegen ihn hilt. Ich
mein, ich hatte mein finger nich am abzug, das konnte er aber nich so richtig
sen. Er blib erstaunt sten, dann fragte ich, "magst du nich deine pistole
wider ham?" Ja, „wachte auf" und holte sie sich. Dann hatte er die
pistole gegen mich gerichtet, und da wurde es mir mulmig. Aber er wollte
sich nur bedanken. Is schon gut.
Eine andre unangeneme erfarung, von denen taxifaris immer wider gern reden (natürlich ärgert man sich grün und blau wenn es mal passiert, aber wenigstens hat man danach immer eine geschichte mer auf lager), is das kotzen der besoffenen fargäste. Vile taxler nemen grundsätzlich keine besoffenen fargäste mit, aber ich finde, es is besser, sie faren in meim auto als in irem. Und ser oft wird man reichlich mit trinkgeld belont. Nur bei der starkbirzeit mach ich ein bogen um den Nockherberg. Das zeug is so süffig und man is so schnell prall, das auch ich 2 mal da war und 2 mal gekotzt hab.
Wer
keine besoffenen fargäste mag, darf natürlich keine leute vom Oktoberfest
abholen. Aber man verdient halt zimlich gut und ich ge das risiko ein....
einmal fur ich ein albano vom Oktoberfest nach hause. Er saß auf dem rücksitz
und ich hörte nur dauernd 'hup!', als würde er gleich alles raus lassen. Ich
hab laut und deutlich gesagt, 'also hör mal gut zu! wenn du merkst, du kannst
es nich mer halten, sag mir bescheid, damit ich halten kann und du draussen
kotzen kannst'. Kein problem, sagte er, und zwei minuten später war eine kleine
überschwemmung auf dem boden. Ich schimpf wie ein beier, bin ausser mir, das
kostet ihn 500 mark, das is der tarif und aus. Das auto is unbrauchbar, ich hab
ein verdienstausfall, morgen muss das auto in eine reinigung gegeben werden,
was mal wider ein verdientausfall bedeutet. Und natürlich is die reinigung nich
umsonst. Er versucht mich zu beruigen, das krigen wir schon hin, usw. Als wir
bei ihm ankommen, steigt er aus, get auf alle vieren und fängt an, den salat
mit eim tempotaschentuch zu entfernen. Ich sag ihm, das is ja lächerlich, mit
dem tempo, er soll doch aufhören. Da kommt eine schöne junge frau aus eim haus,
get an uns vorbei, get schon weiter, schaut wider zurück, bleibt sten:
"Papa! Was machst du denn da???". Sie versucht mich dann zu beruigen,
was ir auch locker gelingt, so sind die männer. Sie nimmt den teppich ins haus
und spült es mit eim schlauch ab. Ein glück, das tatsächlich nur der teppich
betroffen war. Und ein glück, das es eigentlich nur alkohol war und kein
brathendl oder a schweinshaxn. Das auto is danach tatsächlich wider
einsatzfäig. Wärend die tochter den teppich im hof wäscht, diskutiren wir immer
noch.
"Eine
sauerei is das!"
"Ja,
beruig dir doch!"
"Is
nich dein auto!"
"Aber
du bis ja kein deutscho, oder?"
"Nein."
"Von
wo komms du?"
"Aus
Brasilien."
"Na
also!"
Wenn ich beirische fargäste im auto hab, die beirisch reden, fang ich auch an, beirisch zu reden. Ich kenn alle transfer-regeln, krig die wörter meistens richtig hin und meistens könnte ein beier nich sagen, was mit meim beirisch falsch is. Aber ich krig die melodie nich richtig hin, alles was ich tun kann, is eine karikatur von beirisch. Also denken sich die beiern, "a beier is des ned, und a preiss konn des aa ned sei, wei de preissen lerna des nia. -sog a moi, bist a jugo?". Das mag ich dann doch nich hören. Weil ich liber als das erkannt werd, was ich bin, als das was ich nich bin.
Einmal
musst ich ein typen von ein 'stüberl' nach hause faren. Der merkte zimlich
sofort das ich auslando bin.
"Bist
a türk?".
"Nein,
ich bin brasilo."
"Ach,
ge komm, gib zu, das du a türk bist!"
"Naja,
wenn es dich glücklicher macht..."
Und
dann schimpft er auf die türkis. Normalerweise sollt ich nich persönlich
beleidigt sein, weil ich kein türko bin. Aber wenn er auf die türkis schimpft
und meint, ich bin ein türko, dann will er mich beleidigen. Ich überleg ob ich
ihn nich raus schmeissen soll, damit er ein deutschen taxifari anhalten kann,
aber die strecke is kurz und die hälfte is schon gefaren, die andre hälfte kann
er eventuell zu fuss gen. Und er wird sicher nich zalen, wenn ich ihn raus
schmeiss. Vor seim haus angekommen, sagt er noch "und lasst unsere fraun
in rue!". Ich antworte dann, "ich lass sie in rue, aber sie lassen
mich nich in rue. Ich weiss nich was ir deutschis mit inen macht, das sie so
unzufriden sind, aber vileicht solltet ir euch darüber ein par gedanken
machen..."
Das andre schöne, ein auslandi zu sein: auslandis ham selten angst, das man sie versteet, ausser natürlich wenn sie english sprechen, und da kann man ungestört manchen dialogen mithören, die warlich nich für die öffentlichkeit gedacht waren. Man get normal immer davon aus, das taxifaris alteingesessene burgis sind, was eigentlich in der ganzen welt immer seltener der fall is. Einmal sind 2 brasilianische mädels eingestigen und sie ham über männer geredet. Über vile männer, über wenige organe, über waschgewonheiten mancher männer und die daher entstandenen gerüche. Natürlich auch über sexualpraktiken aller art. Da irgendwann kurz vor fartende die straße nich mer weiter get, frag ich auf portugisisch, ob ich links oder rechts abbigen soll. Sie wollen iren oren nich traun, und brauchen ein par sekunden, bis inen klar wird, was das bedeutet. Sie schimpfen auf mich los, aber in eim freundlichen ton, und laden mich am ende sogar noch zu eim kaffee ein. Get natürlich nich, ein taxler denkt nur an geld, und ich far unverrichteter dinge wider.
Manche
auslandis verstee ich partu nich, auch wenn sie genau so ausländisch sind wie
ich. Einmal hats ein chinese (oder wars ein vietnamese?) übertriben. Er stig
mir ins auto und sagte "Bin le ge sa se". So was kenn ich nich. Er
musste es widerholen, und dann noch 3 oder 4 mal. Nach einer minute musst ich
aufgeben, da war nix zu holen. Da is ihm doch noch ein tipp eingefallen:
"Fi de eng el". Auch nich so leicht, aber da bin ich drauf gekommen:
er wollte zum Fridensengel. In der Prinzregentenstraße. Gut, als ich in China
war, hab ich dem faro gesagt, ich will zum banhof und er hat mich zum McDonalds
gefaren.
Japanis
sind ganz anders. Um mitternacht steigen mir 3 japanis ins auto, direkt vom
Holiday Inn Hotel.
"We want autoban."
"Wat du u meen, autoban? Thair ar menny
autobans."
"Autoban."
"But
wich autoban? Thair ar 5 or 6 going out from
Munich!"
"We want autoban."
Mann,
was macht man in so eim fall?
"Wair du u want tu go?"
"Autoban. Site-seeing."
"Wat
du u meen, site-seeing??? It is midnite! It is dark! U cant see
ennything!"
"Autoban.
Hy speed."
Ach
so! Sie wollen sich eine deutsche autoban anschaun. Warscheinlich weil man hir
sovil gas geben darf bis das auto verreckt. Na
gut. Wir nemen
die nürnberger autoban, und da schau, es gibt sogar was zu sen, ein auto brennt
lichterlo, nimand in der näe. Dann big ich in den autobanring und wir faren
richtung Salzburg. Wärend der fart sind die japanis ganz begeistert.
Oooooohhhh! Oooooooohhhh!
"German autoban, very good
autoban!!"
Dabei
gibt das disel-mercedes gar nich so vil her, wenn es bergab get 170 sachen,
sondern nur 160. Ein Porsche-taxi wär da schon geeigneter. Aber so schnell,
160, sind sie warscheinlich auch noch nie gefaren.
"Wat
du du think, german car better, japanese car better?"
Der
kunde is immer könig:
"Japanese car better."
"Oooooohhh,
senk yu!"
Irgendwann
mitten drin sind sie zufriden und wollen zurück. Insgesamt hab ich 300 mark in
einer stunde verdient, kein schlechtes geschäft.
"We ar big gruppu, ne? Bus. 100
peeple. Furends go girls-club. But we laiku cars!"
Naja,
sie ham 100 mark pro kopf gezalt. Die andren, die in die clubs gegangen sind,
sind bestimmt nich so billig davon gekommen.
Dann
fligen sie heim und erzälen: in Deutschland sind die autoban frei, man kann so
schnell faren wie man will, deshalb
brennen aber auch überall die autos in der nacht.
Mit den nacht-clubs kann man nich nur als wirt oder arbeiterin gut verdinen, auch taxler verdinen mit. Wenn man ein kunden bringt, macht man an der rezepzion klar, das man als taxler den kunden hingebracht hat, und plötzlich wird es zimlich teuer für ihn. Er muss 100 bis 250 mark zalen, krigt dafür ein piccolo. Immerhin. Wenn der eintritt 200 mark gekostet hat, kriegt der farer 150. Und so weiter. Das is eigentlich eine üble abzokerei, komischerweise bin ich noch nie ein fari begegnet, de das sistem verteufeln würde. Es is nich anders als in den vilen ländern, wo man von turis mer geld verlangt oder mit ihm ein par runden dret. Aber jeder machts, und milionen fligen können nich irren wenn sie scheisse essen. Oder in disem fall, verkaufen. Manchmal wird es etwas brenzlig, weil manche fargäste drauf kommen.
Einmal
war es so brenzlig das ich damit augehört hab. Ich brachte dann die leute nur
noch zu eim der clubs, in denen sie de fari 30 oder 40 mark zalen, one was vom
kunden zu verlangen. Das is dann in ordnung, weil man den kunden nich abzockt.
Das heisst, der club tut es für sich alein. Manchmal aber ham die leute kole
und es get zimlich glatt. Zum beispil als 4 typen in anzug und kravatte
einstigen und iren wunsch äusserten: "Bringen Sie und zu eim nachtclub.
Aber mit nivo, bitte." Ja, ein virtelstunde später war ich 800 mark
reicher.
Manchmal
sind 800 mark nich so leicht zu verdinen. Einmal stand ich um 2 ur morgens am
Hauptbanhof, als 3 türkis zu mir kamen. Sie konnten kein einziges wort deutsch.
Sie drückten mir ein zettel in der hand: Offenbacher Str. nummer soundso, F. Ä?
Ich kenn keine Offenbacher Str. in München. Oder stet dises F für Frankfurt?
"Frankfurt?"
"Frankfurt.
Kaac para?"
Wivil
kostet? Naja, 400 km, also 800 mark (damals wars noch billig). Das wort für 8
weiss ich noch auf türkisch, aber wie heisst hundert? Ich schreibs liber auf
ein zettel auf und zeig es inen. Ja, sagen sie, das is tamam, also OK. Sie
steigen ein und wir faren los. Ich hab ein mulmiges gefül, was is wenn die mich
nur überfallen wollen? Oder wenn sie kein geld ham? Vileicht denken sie das ich
800 türkische lire gemeint hab? Also liber gleich vorkasse. Wie 'vorauszalung'
auf türkisch heisst, weiss ich natürlich nich. Aber geld. Ich halt an und
verlang:
"Para!"
"Para
ügürümüsü usw arkadash Frankfurt."
Ich
hab nich alles verstanden, aber genug: sie ham kein geld, der freund in
Frankfurt wird das zalen. Das sagen die, und wenn ers nich zalt? Oder was is
wenn wir ihn gar nich finden? Aber wie soll ich mit denen diskutiren? Sie
können kein deutsch und mein türkisch reicht für eine ganz einfache frage aber
nich für eine diskussion. Ich hab nur 2 alternativen: ich far sie oder ich far
sie nich. Naja, wenn in zweifel, immer fürs risiko. Die fart verläuft one
zwischenfälle, und ich muss mit den fargästen nich reden. In Frankfurt erreichen
wir die adresse in der Offenbacher Straße, es is ein haus direkt an den
gleisen, es is morgendämmerung und von menschen keine spur. Wir klopfen an der
vordertür, an der hintertür, kein licht get an, mir wird verdammt mulmig. Am
ende entdeck ich eine versteckte klingel und die betätig ich. Und sihe,
tatsächlich gen lichter im haus an. Großes und freudiges widerseen, ich werd
auch reingebeten. Dann sitzen wir da und nix passiert. Sie reden miteinander.
Wo is meine kole? Jetz wird ein früstückstisch gedeckt. Und was für ein
früstück! Ein bankett! Irgendwann mitten drin frag ich mal wider, was mit meim
geld is, ich muss ja zurück faren. Kommt gleich, kommt gleich, sagen sie. Ich
denke, der mensch, der mir zalen wird, is noch nich da. Aber nach einer stunde,
ich kann nich mer essen, versuch ich’s nochmal. Einer der gastgeber zuckt sein
geldbeutel, zält 8 scheine und gibt sie mir. Er hätte mir auch früer zalen
können, er war ja die ganze zeit da, aber sie wollten offensichtlich nich, das
ich meine malzeit unterbrech.
Etwas langwiriger wars mit eim typen, der ein virtel stunde gebraucht hat, um aus de griechi zu kommen. Er war nich mer ganz jung, vileicht 55 oder 60, kam langsam daher. Als er einstig, glaubte ich, mich trifft der schlag. Ich bin mir sicher das Gott, falls er was riecht, die nase zugehalten hat, weil er zum himmel stank. Brutal. Natürlich fenster voll aufgemacht. Wir waren in Gising, er sagte:
"F-f-f-f-fa-ren
Sie-sie mich z-z-zum Mangf-f-f-allplatz."
Also
ich mach es da kurz, der hat vil mer gestottert. Gut, da war ich erleichtert,
weil es um die ecke war. Bis er den näxten satz fertig hatte, waren wir schon
da. Die große enttäuschung war aber, das er weiter faren wollte. In die
Naupliastraße. Damit du eine anung hast, is das so, als würd ich von 6 ur zur
mitte der ur faren, und dann richtung 3 ur. Ich denk mir, naja, irgendwann wird
er jetz stopp sagen, das sagt er aber nich. Wir faren ein par kilometer weiter
bis zum Harlachinger Krankenhaus, das is weit über 3 ur, macht nich so richtig
sinn weil man dann anders hätte faren müssen. Und dann sagt er rechts! Und dann
wider rechts! Wir faren zurück. Nein schon wider so einer. Ich halt mal, also
das hat keine logik mer, und wo es keine logik mer hat verlang ich liber
vorkasse. Er zit sein geldbeutel raus und zeigt, das er geld hat. Hab ich genau
geseen, mindestens 30 mark waren drin. OK, bis 30 dm far ich. Ja, und dann
erklärt er mir warum wir so in die runde faren.
"I-i-i-i-i-i-ch
fffffff-f-f-f-are ge-ge-ge-gerne taxi!"
O
mann. Er denkt das is ein fargeschäft auf dem Oktoberfest. Ja, all the way
back, wir kommen bei de griechi wider vorbei, faren wider rechts, es stinkt
bestialisch, beim Mangfallplatz wider rechts, ich soll weiter faren. Ein
bisschen. Dann bittet er mich, anzuhalten. Holt sich sein geldbeutel raus, dann
alle münzen, die nich wenige sind.
"W-w-wie-wie-wivil geld ha-ha-ha-bich da
bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bi-bitte?"
Ich
muss noch sein geld nachzälen. Sind so um die 35 mark. Auf der ur sind es vileicht
20 mark.
"O-o-o-o-käi. Far ma no-noch ei-ei-ei-eine
kleine ru-ru-runde. Schon vo-vorher a-a-a-a-a-a-a-abbigen."
Ärgerlich sind auch die blitze. Nich nur das man manchmal geblitzt wird: in der taxlersprache, wenigstens in der münchner taxlersprache, stet das wort 'blitz' für eine fart, die stattfinden sollte und nich stattfindet. Man wird am stand angerufen, und die adresse gibts nich, oder die gibts aber nimand hat da ein taxi bestellt. Ich nem mal an, die meisten anrufe diser art werden von jungen leuten, ser jungen leuten betätigt. Dann schaut man vom fenster wie das taxi rumfärt und der taxler rumgeet und sich ärgert. Andre anrufe werden von andren taxifaris betätigt, wenn sie ein stand lerfegen wollen damit sie die ersten sind. Andre widerum wollen sich an irgendwelche leute rächen und schicken täglich um 2 oder 3 ur morgens ein par taxis zu iren feinden hin. Einmal musste ich 3 jumbo-pizzas in einer pizzeria abholen, ich sollte im voraus zalen. Natürlich kann ich so was verweigern, aber dann krig ich die fart nich. Also bin ich hingefaren, die 3 jumbo-pizzas abgeholt und zur adresse gefaren, wo ich sie lifern sollte. Aber da war nimand, den name gab es nich unter der adresse. In der näe wont ein freund, ich fur hin und aß 3 jumbo-pizzas mit ihm. Danach hatte ich kein hunger mer.
Einmal
musst ich eine frau in einer kneipe abholen. Nich gerade eine meiner
liblingskneipen. Die frau, so um die 50, steigt ein, und sagt, sie will zum
Schiller Café. Wir faren los und sie fragt, wivil das kosten wird. Was weiss
ich, das sen wir schon wenn wir da sind. Sie drückt mir 50 mark auf die hand.
Gut, 50 mark kostet es bestimmt nich, höchstens 20 mark, aber ich behalt das
geld um später ir das wexelgeld zu geben. Wärend der fart erzält sie, das sie
nach dem Schiller Café nach Salzburg faren will. Wivil würde das kosten? Naja,
vileicht 300, vileicht 400 mark, müsst ich mal genauer nachschaun. Sie zit 4
nagelneue hunnis aus der tasche und gibt sie mir.
"Oiso
Sie hoin mi um 3 ur im Schiller Café und mir farn nach Soizburg."
Klar,
mach ma glatt. Sie erzält dann wie man sich freut, wenn sie in Salzburg
aufkreuzt. Wenn sie immer so spendabel is, kann ich mir das lebhaft vorstellen.
Kurz vor der ankunft fragt sie wivil die fart kostet. Naja, so um die 20 mark.
Sie will mir schon wider zalen, ich sag ir, sie hat ja schon für die fart
gezalt. Aber sie lässt nich locker.
"Ich
mein für die fart jetz!"
"Sie
ham mir 50 mark gegeben!"
"Ich
mein für die fart jetz!"
"Mein
ich ja."
Sie
drückt mir noch 20 mark auf die hand. Naja, allzu vil will ich da nich
diskutiren. Also 470 mark insgesamt.
Um 3 far ich am café vorbei aber sie is nich da. Da siest du mal, so eine geschichte könnte in eim büro kaum passiren.