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GRUNDSÄTZLICHE
REGELN FÜR ALLE DEUTSCH-VARIANTEN
1.
Satzanfang, eigennamen und titel werden großgeschrieben,
sonst alles klein. Manchmal ist es nicht ganz klar, ob ein wort
ein eigenname oder nicht, ob es ein titel ist oder nicht, da muss
der schreiber selber entscheiden.
2.
Das T verschwindet aus den wörtern "ist, jetzt, nicht":
is, jetz, nich. 'Nichts' wird 'nix' geschrieben.
3.
Das ß wird durch SS ersetzt, nach langem vokal durch SZ.
Die frau schoss auf seinen schosz. ‚Dass‘ wird immer
‚das‘ geschrieben. Natürlich sind diphthonge
keine langen vokale: man schreibt heissen, draussen, äussern.
4.
CHS wird X geschrieben, wenn der laut /ks/ is. Der fux wux mit
dem lux in der büxe auf.
5.
Umgangssprachliche grammatik is erlaubt, das heisst, man kann
auch schreiben: "Er hat gesagt, er is der beste."
6.
Fremdwörter müssen nich, dürfen aber eingedeutscht
werden. Im fall von schwierig einzudeutschenden wörtern,
z.b. bei den englischen vokalen (happy, shirt) im allgemeinen
oder bei den französischen nasalvokalen im besonderen, kann
man so schreiben wie man es im deutschen ausspricht oder die
sache im original belassen: heppi, häppi, happy, schört,
shirt, kuseng, cousin. Was nich geht, sind mischformen wie
‚Kommuniqué‘. Entweder man schreibt es wie im
original, Communiqué, oder deutsch, komunikee. Viele
deutsche glauben, das kurze englische A is ein kurzes E, also
sprechen sie 'sad', 'said' (sed), 'sat' und 'set' als /sEt/ aus,
alles gleich, aber erstens wird das D als /d/ und nich als /t/
ausgesprochen, und das englische kurze A is in England ein laut
zwischen A und E, in den USA ungefähr ein langgezogenes Ä,
also hääpi. Aber nie einfach ein kurzes E, nie 'heppi'
- das würde man 'heppy' schreiben.
7.
Es gibt keine regeln mehr zur getrennt- oder zusammenschreibung.
Man kann auto fahren, autofahren, rad fahren, radfahren
schreiben. Im prinzip schreibt man weiter wie man schon immer
geschrieben hat, aber man kann auch so schreiben, das es
logischer oder schöner aussieht. Natürlich kann man
nich wörter aus verschiedenen grammatikanischen klasse
zusammen schreiben, das heisst, man kann nich schreiben:
Susiundich gehenheute abendspazieren. Das kompositum kann nur
einer grammatikalischen klasse gehören, also 'holzhaus' is
ein substantiv, und 'autofahren' is ein verb - man kann es so
sehen. Man kann natürlich auch 'auto fahren' schreiben, dann
is es ein substantiv und dann ein verb. Aber wenn 'gehen' ein
verb is und 'heute' ein adverb, wird aus 'gehenheute' kein
adverb.
8.
Es gibt keine kommaregeln mehr, man setzt die kommas nach gefühl,
wie man es schon immer getan hat, aber ohne schlechtes gewissen.
9.
Apostrofen bleiben nur im notfall, das heisst, wenn die neue
schreibung eine falsche aussprache suggeriert, wie in ‚Wie
gets?‘ (in allen sprachvarianten verschwindet das H, und
das E müsste wegen den zwei konsonanten danach kurz
ausgesprochen werden, mit ‚netz‘ reimend), oder wenn
es dann mit einem schon existenten wort kollidiert: ‚Er
wusste nich wies geht‘ geht nich, weil ‚wies‘
schon ein wort is.
DIE
INTERNACIONALE GEOGRAFICO NOMENCLATUR - IGENO
10.
Die letzte und bei weitem längste regel: Im prinzip werden
geografische eigennamen so geschrieben wie in der
originalsprache, aber es gibt eine menge sonderregeln, zum
beispil für die namen in sprachen, die sich nich mit dem
römischen alphabet schreiben. Eigentlich gibt es da ein
riesenchaos... das hab aber nich ich geschaffen!
Man
is heutzutage oft mit dem problem konfrontiert: man sucht zum
beispiel einen flug nach Mailand, gibt in einem flugportal
Mailand ein aber da kommt nix, weil man es im englischen Milan
oder im italienischen Milano schreibt, im portugiesischen Milao,
im lokalen dialekt wiederum Milan. Wonach sucht man wenn man zur
hauptstadt der armenier fliegen möchte? Erevã,
Erevan, Erevana, Erewan, Erivan, Eriwan, Ierevã, Ierevan,
Jerevan, Jerevanas, Jerevani, Jerewan, Jerivan, Yerevan? Nich
wenige sprachen haben allein mehrere alternativen. Man sucht nach
Deutschland auf einer alphabetischen liste und findet es nich,
weil die liste eine übersetzung aus dem englischen is und
Deutschland bei G zu finden is, als wär es Germany. Auch
wenn da Deutschland geschrieben is. Dafür gibt es eine
lösung, die auf karten oder in flughäfen immer
populärer wird: die namen in der originalsprache zu
schreiben. Und dieser name sollte überall gelten, der
italiener würde dann im englischen "I'm itali' sagen,
in Frankreich 'Je suis itali", deutsch 'Ich bin itali'.
Theoretisch
einfach, aber es gibt eine menge sonderfälle, zum beispiel
sprachen, die nich mit dem römishen alphabet geschrieben
werden. Hier muss man ein paar dutzend informationen lernen, das
wär aber immer noch einfacher als die hunderte oder tausende
informationen, die man sonst lernt, und oft bleibt einem nix
anderes übrig als nachzuschauen, oder bei der suche mehrere
alternativen auszuprobieren.
Wir
fangen mit den sonderfällen an, am ende is die allgemeine
regel - einiges wird im detail weiter unten erklärt:
DIE
REGELN
1)
Namen in sprachen, die fremde schriftsysteme verwenden: man lässt
sie durch das referendum. Zum beispiel Afganistan, Aljeria,
Armenia.
2)
Namen in China (nur in China, nich in Taiwan) werden mit ausnahme
von China, Hong Kong und Macao nach dem pinyin geschrieben, das
is das offizielle transkriptionssystem in China. Namen, die
normalerweise mit kyrillischer schrift geschrieben werden, folgen
eigenen transkriptionsregeln - siehe weiter unten. Belarus,
Beograd, Bishkek.
3)
Geschrieben mit dem römishen alphabet:
3a)
Indigene (nicht-europäishe) namen in ländern, die
british oder französishe kolonien sind oder waren, und in
denen eine dieser sprachen noch gesprochen wird – parallel
zu anderen oder nich - werden nach dem Internacional Alfabet (IA)
geschrieben: Kotonu (nich mehr Cotonou), Konakri (nich mehr
Conakry), Botswana.
3b)
Ich reformier die orthografie von 5 sprachen: deutsh, english,
espanishe, französishe, portugiesish. Die geonamen werden
entsprechend reformiert, sowohl in Europa wie auch in den
(ehemaligen) kolonien, es sei denn, sie gehören zur klasse
3a. Brazil, Lundon, Chile.
3c)
Wenn ein name aufgrund von verschiedenen offiziellen sprachen im
eigenen land verschiedene namen hat, geht es auch zum referendum.
Belgie/Belgique > Belgie. Cameroun/Cameroon > Camerun.
Suomi/Finland > Finland.
3d)
Wenn keiner dieser sonderfälle zutrifft: schreibe wie die
lokale bevölkerung es schreibt. Aussprechen kann man das wie
die lokale bevölkerung, nach dem IA oder nach den regeln in
der eigenen sprache. Indonesia, Italia, Roma.
Die
erklärungen:
Zur
regel 1:
DAS
REFERENDUM
1.1.-Es
wird unter den europäishen nationalen hauptsprachen gemacht:
albanishe, belaruskish, bulgarskish, ceskish, danishe, deutsh,
eestnish, inglish, espanishe, finishe, französishe,
grekishe, islandish, italianishe, serbokroatski, lettishe,
lietuishe, ungarishe, makedonski, maltiesishe, nederlandishe,
norwegishe, polski, portugiesishe, rumenishe, russkishe,
slovaski, slovenski, swegishe, türkish, ukrainski. Dabei
wird sowohl die schriftliche wie auch die gesprochene sprache
berücksichtigt. Die form, die die meisten treffer hat,
gewinnt. Nehmen wir den namen Marokko. Man spricht dort arabishe,
das weder mit dem römishen noch mit dem kyrilishen alphabet
oder pinyin geschrieben wird. Also klasse 1, es muss zum
referendum. Mit M schreiben alle, ausser türkishe, das das
land ‘Fas’ nennt. Alle ausser türkish und
inglish haben ein A nach dem M, also MA. RO is überall
gleich, also MARO. Danach haben 13 sprachen K, 10 KK, 4 C, 2 CC,
eine CK (sverigish). Gesprochen überall /k/, was nach dem
Internacional Alfabet mit K geschrieben wird. Die meisten
sprachen haben ein O am ende, also MAROKO.
1.2.-
Wenn die gewinner-form eine gesprochene form is (was meist der
fall is) aber im geschriebenen «rennen» eine
gewinner-form auftaucht, die eher der lokalen aussprache
entspricht, nehmen wir die: Dhaka, Amman, Thailand. Die meisten
sprachen schreiben Dhaka, Amman, Thailand, ausgesprochen wird das
von den europis meist als Daka, Aman, Tailand. Diese gesprochenen
formen sind bei weitem die gewinner, aber die geschriebenen
formen entsprechen eher der lokalen aussprache, das DH in Dhaka
is tatsächlich ein D und dann ein H. Die zwei M’s in
Amman werden als solche ausgesprochen, also dürfen sie
bleiben.
1.3.-
Bei unbekannteren namen, die keine extranamen/extraschreibungen
in den einzelnen sprachen haben, nimmt man den namen, den man
eben gesehen hat. Es sei denn, man weiss oder findet heraus, dass
bestimmte buchstaben keine oder die falsche funktion haben. Zum
beispiel die stadt Salalah im Oman: jeder europi würde
Salala schreiben, aber die inglis würden das letzte A als
schwa aussprechen, wie das E im deutshe wort ‘vogel’,
daher haben sie ein H dazu geschrieben. Für inglish is das
sinnvoll, für den rest der welt nich, also heisst es Salala.
Zur
regel 2:
TRANSKRIPTIONEN
AUS DEM KIRILLIK
Für
transkriptionen aus dem kirillik, auch bei personennamen, wie
oben aber mit ein paar unterschieden:
1.
Das unbetonte russkish O wird /a/ oder /@/ (schwa) ausgesprochen,
zum beispiel nennen die russis Gorbatschow ‘Garbatschów’.
Wir schreiben trotzdem mit O: Gorbachov. Das unbetonte AI wird I
ausgesprochen, was heisst, man sagt Tschikowski zu Tschaikowski.
Schreiben tut man trotzdem wie's im russkishe geschrieben is:
Chaikovski. Und das russkishe betonte E is meist /je/
ausgesprochen, wir schreiben wie im original mit E: Brezhnev,
Medvedev, Ekaterinburg. Ansonsten schreiben wir konsonanten wie
die meisten westslavski sprachen schreiben, ausser wenn sie
spezielle akzente brauchen:
2.
Der laut /j/ is wie in 'jahr'. Man schreibt es aber nur am anfang
von wörtern vor vokalen oder zwischen vokalen, in anderen
fällen mit I. Jaroslavl, Krasnojarsk, Sofia, Cheliabinsk.
3.
Y wird für das russki-belaruski ы oder das ukrainski и
verwendet, das is ein I hinten im mund ausgesprochen, als hätte
man angst es auszusprechen - sag ich mal so.
4.
Der laut /ts/ wird mit C geschrieben: der vorgänger von
Vladimir Putin war Boris Jelcin. Doneck is - oder war - eine
stadt in der Est Ukraina (Ostukraine). 5. Der laut /Z/, also wie
J im fransiano 'journalist', wird mit ZH geschrieben: Brezhnev,
Nizhni Novgorod.
ZUR
REGEL 3a:
In
den kolonien waren die portugalis, espanis und hollis relativ
konsequent in der schreibung der lokalen namen, die fransis und
inglis überhaupt nich. De fransi schreibt Dakar mit K, Congo
mit C, Conakry mit C am anfang und K mittendrin. De briti
schreibt Cairo mit C, aber Kampala mit K. Die fransis schreiben
den /u/-laut in 'Burundi' mit U, aber 'Djibouti' mit OU, die
britis schreiben Banjul aber Cameroon und nich Banjool und
Kamerun. Also werden indigene namen in ehemaligen british und
fransiano kolonien nach dem IA geschrieben. Dakar, Kongo,
Kampala, Konakri, Kanada, Kebek, Shikago, Burundi, Jibuti. Kansas
und Oklahoma bleiben, Conecticut wird aber Konetikut und Michigan
wird Mishigan.
Also
manche fälle sind recht kompliziert, aber sie folgen hier
einer logik. Deutshe hat Mexiko und Kolumbien, dafür Costa
Rica und Nicaragua, und das is das reinste lotto.
DAS
INTERNACIONAL ALFABET (IA) NACH ZÉ DO ROCK
3a.1.
- Am telefon hat man dauernd probleme, wenn jemand namen
buchstabiert. War das ein S oder ein F? Ein P oder T? Klar, oft
behilft man sich mit dem "langen alphabet", mit S wie
Siegfried oder F wie Friedrich, usw. Aber es geht auch einfacher,
und zwar kommen die buchstaben nach kategorien:
A
- E - I - O - U - Yau - Wau
Ba
- De - Gi - Po - Tu - Cau - Kei
Ja
- Ve - Zi - Sho - Fu - Sau
Ha
- Le - Mi - Noi - Ru
auQ
- auX
Die
buchstaben haben den gleichen namen in allen sprachen, ihren
gebrauch und aussprache variieren von sprache zu sprache, aber
bei den geonamen (geografischen namen) sollten sie gleich oder
wenigstens ähnlich sein.
1.
Die vokale sind wie im deutsh.
2.
Das Y hat den laut /j/, wie im inglishe 'yes', es wird aber nur
am anfang des wortes vor vokalen (Yemen) oder zwischen vokalen
(Guyana) verwendet, in anderen fällen verwenden wir I
(Armenia, Bahrein, Libia, nich Armenya, Bahreyn, Libya).
3.
Das W is wie im inglishe /w/, ein sehr kurzes U, das wird aber
nur vor vokalen geschrieben, sonst U. Botswana, Wagadugu, Kuwait,
aber Austria, Nauru.
4.
G is immer /g/. Das heisst, wir brauchen kein U in Guinee: Ginee.
5.
Der name des C is /kau/, der name des K is /kei/, wie im inglish.
Bei geonamen schreibt man nur C als transkription für
slavski namen, wenn es /ts/ ausgesprochen wird.
6.
CH wird /tS/ ausgesprochen, wie im inglishe 'chance' oder im
espaniano 'borracho'. Chad, Karachi.
7.
Der laut /x/, wie im deutshe 'bach', wird mit KH geschrieben.
Khabarovsk, Khartum.
8.
Der name des buchstabens J wird wie im fransian oder portugalian
ausgesprochen, also wie im fransiano 'journalist'. In diesem
geografischen system kann es auch als /dZ/ ausgesprochen werden,
wie im inglishe 'jazz', also Jakarta, Jibuti. Aussprechen kann
man es als /Z/ oder /dZ/.
9.
V hat den laut /v/ wie in vampir oder vulkan. Suva, Tel Aviv.
10.
Z hat den laut /z/, wie im inglish oder fransiano, wie deutsh S
in 'lesen'. Ozbekiston, Zambia.
11.
S is wie im espanian, immer /s/, also immer scharf. Afganistan,
Yamusukro.
12.
SH is wie im inglishe 'shoe'. Shiraz, Hiroshima.
13.
H wie im deutsh.
14.
N sollte eigentlich nach der logik der reihenfolge NO heissen, da
gäbe es aber eine kollision mit dem wort 'no', für
'nein'. Buchstabennamen kollidieren oft mit sonstigen wörtern,
das is normalerweise nie ein problem, im inglishe könnte man
schreiben, "The B cant C the T". Im deutshe könnte
man schreiben, "Während ich G, tut mein C sehr W."
Aber ein missverständnis mit 'no' könnte fatal sein,
z.b. wenn ein pilot dem tower eine code durchgibt mit zahlen und
buchstaben, und wenn er 'no' sagt, versteht vielleicht der lotse
ein N, dabei meinte der pilot ein 'no', also nein, ich hab mich
geirrt, und fängt wieder an... oder der lotse fragt, "meinst
du ein 'no' (N)?" und der pilot antwortet mit 'no' - is das
eine bestätigung oder eine verneinung?
15.
NG, das nich von vokal gefolgt wird, is /N/, wie im inglish oder
süddeutsh, also ohne G oder K am ende. Chittagong, Hong
Kong.
16.
Das R kann mit jedem akzent ausgesprochen werden, also mit einem
deutshe-fransiano-portugaliano zäpfchen-R, einem
bairish-italiano zungen-R, einem americano R, usw
17.
AuQ wird /auk/ genannt, auX is /auks/. Das Q hat für laute
in europano sprachen keine verwendung, aber mehrere aziano
(asiatische) sprachen benützen das Q in den transkriptionen
für ein laut, die man sonst nich schreiben könnte. Kann
man nehmen, wenn es kein referendum gibt, das es zu einem K
macht.
3a.2.-
Viele sprachen haben kombinationen mit ij, ji, yi oder iy: ein
deutshe J is nix anders als ein sehr kurzes I. Wenn ein JI
ausgesprochen wird, haben J und I einen leichten unterschied, der
aber oft kaum hörbar is. Wenn anglos (leute, die english als
muttersprache haben) ‘naiv’ sagen, is die aussprache
eigentlich /na’ji:v/, das hört aber kaum einer. Daher
wird bei transkriptionen auf ji/yi verzichtet. Man schreibt
Serbia, nich Serbija. Man schreibt Riad, nich Riyad.
Zur
regel 3b:
3b.1.-Ich
reformier portugaliano, deutsh, inglishe, fransian, espanian. Das
portugaliano wird in Brazil zum brazilez ("brasilish")
- das funktioniert meistens auch für die sprache in
Portugal, aber nich immer. Diese reform ändert relativ viel.
Portu, Sam Paulu, Riu di Janeru, Belorizont, Sauvador, Recif,
Portu Alegri. Im deutshe nehmen wir wunschdeutsch, eine "sanfte"
reform, aber dadurch, dass viele namen im dialekt anders sind,
ändert sich doch einiges: Berlin, Hamborg, Minga, Kölle,
Frankford. Fürs inglishe nehmen wir den HS, House Stile,
auch eine sanfte reform - sowohl deutsh wie inglishe haben
radikalere reformen, die gebrauchen wir aber nich. Lundon,
Birmingham, Manchester, Livverpool, USA, Washington, New York.
Fürs fransiano nehmen wir ultrafransai, das ziemlich radikal
is – ich hab für fransiano keine sanfte reform. Pari,
Marsey, Lion, Bordo, Monreal. Fürs espanian ultraspaniol,
das is eine sanfte reform, weil es im espaniano nich viel zu
reformieren gibt. Die grosze mehrheit der namen bleibt gleich,
aber ein paar ändern sich doch, z.b. Arjentina, Onduras,
Seviya.
3b.2.
- Wenn
ein name von einer europano sprache kommt, aber im land diese
sprache keine amtssprache mehr is, is die sprache nich mehr
zuständig, das heisst, solche namen gehören zur
kategorie 3d: Barbados (espaniano, dort wird aber inglishe
gesprochen), Roseau (fransiano, dort wird aber inglishe
gesprochen), Gabon (portugaliano, dort wird aber fransiano
gesprochen).
Zur
regel 3c:
3c.1.
- Verschiedene namen wegen verschiedenen amtssprachen im eigenen
land: es geht zum referendum. Vlamishe 'België', fransiano
'Belgique' oder deutshe 'Belgien'? Das referendum ergibt Belgie.
Brussel, Bruxelles oder Brüssel? Das referendum ergibt
Brussel, das sprechen alle belgier mit Ü aus, also kann man
Brüssel aussprechen, oder auch Brussel mit /u/. Da beide
formen vom vlamishe kommen, is das adjektiv als trost für
die wallonen 'belgiano', nich 'belgishe', das heisst, man rechnet
das land nich zu den germanishe ländern...
3c.2.
- Wenn es eine hochsprache fürs ganze land gibt und dann
noch eine sprache, die nur in einer bestimmten region gesprochen
wird, dann is das eine regionalsprache. Die zählt für
3c nich. So gesehen is Norwegen einsprachig, auch wenn es nynorsk
und sami gibt, und es is ein fall für 3d: das land heisst
Norge und die hauptstadt Oslo.
Zu
allen regeln:
Sonderzeichen:
Nich
wenige sprachen haben verschiedene akzente oder sonderbuchstaben
bei bestimmten lauten, wie bulgarski beim namen Bulgaria, das
statt ein kirillish U (У) ein 'b' hat, das für ein
dunkles A oder schwa steht, ungefähr wie das E im deutshe
wort 'vogel'. Oder Azərbaidschan, wo das 'ə' für
ein sehr offenes E steht, oder Česko für Tschechien,
Perú für Peru, Türkiye oder Würzburg. Auch
die hauptstadt von Azerbaycan, Bakı, hat am ende ein I ohne
punkt, das steht für einen laut, den wenige andere sprachen
haben. Die sonderbuchstaben werden durch den buchstaben ersetzt,
die die meisten europano sprachen benutzen, also Bulgaria,
Azerbaycan, Baku, die akzente kann man draufmachen, wenn man sie
zur verfügung und die lust dazu hat, oder auch nich. Akzente
werden sehr selten von anderen sprachen übernommen.
Betonung:
Weder
das referendum noch das IA sorgen für eine korrekte
darstellung der betonung, wenn aber bei einem referendum die
betonung irgendwie angegeben wird, zum beispiel durch ein
doppelvokal, nehmen wir das mit: Sanaa. Oder Giné-Bissau:
ein fall für 3a, aber normalerweise schreibt sich das E auf
portugaliano mit akzent, und das is erlaubt, auch wenn keine
pflicht.
/ji/
oder
/ij/:
Öfter gibt es diphthonge /ij/ oder mit einem I-ähnlichen
laut plus ein /j/. Das /j/ is eigentlich ein sehr kurzes /i/, es
sind dann zwar zwei I's mit leicht veränderten
mundöffnungen, also kann man es selten als ausländer
hören, und wir verzichten darauf, die differenzirung zu
machen. Daher heisst es Bulgaria und nich Bulgarija, es heisst
Serbia und nich Serbija, die hauptstadt von Saudia Arabia heisst
Riad und nich Riyad, die russki stadt heisst Nivni Novgorod und
nich Nivnii Novgorod. Auch personennamen aus dem kirillik werden
konsequent ohne den diphthong geschrieben, das heisst, wir
schreiben Chaikovski für Tschaikowski, und nich Chaikovskii,
wir schreiben Navalny und nich Navalnyi, Zelensky und nich
Selenskyi oder Selenskyj.
Nur
wenn die sprache mit dem roman alphabet schreibt und so einen
diphthong anzeigt, tun wir das auch: Slovenija, Rijeka (stadt in
Kroatia) – wenn die regel heisst, ‘schreibe wie die
lokale bevölkerung’, dann muss man es tun.
Artikel:
Übrigens, im deutshe sind artikel vor ländernamen
selten, aber die gibts - die Schweiz, die Türkei. Inglishe,
deutsh und espaniano haben nur wenige artikel vor ländernamen,
im fransian und portugaliano sind sie die regel, auch wenn mit
ausnahmen. Und um das zu vereinheitlichen, lassen wir die artikel
wek. Switz, Türkiye, USA. Artikel bleiben nur wenn sie in
den meisten sprachen vorhanden sind, und zwar immer in der
originalsprache: La Paz, El Salvador. Übrigens, die namen im
plural werden so behandelt als wären sie singular: statt
'Die USA sind ein groszes land' - was irgendwie widersprüchlich
klingt, mit dem 'sind' und dem 'ein land', heisst es 'USA is ein
groszes land'. USA spricht sich übrigens 'ussa' aus - jede
aussprechbare abkürzung wird entsprechend ausgesprochen.
Unaussprechbare
namen: es
darf nich passieren, dass jemand im ausland nich korrekt sagen
kann, wo er herkommt. Haiti hat zwei sprachen, fransian und
creol. Auf fransiano Haiti, auf creol Ayiti. Also is das ein fall
für 3c, es geht zum referendum. Gewinner is die geschriebene
form Haiti. Das heisst aber, dass man es /haiti/ mit /h/
aussprechen soll, was weder fransiano-noch creolsprecher können.
Daher wird die form ohne H genommen, Aiti. So kann der aitianer
überall in der welt sagen, er kommt aus /ai’ti/ und
spricht es richtig aus. Palestina is klasse 1, die sprechen
arabian und schreiben entsprechend. Das referendum ergibt
Palestina, aber araber können kein P aussprechen und
sprechen B aus (sie sagen zum beispiel «Das bärchen
verirrte sich im bark hinter dem balast, und sah viele babageien
auf den balmen.»). Sie selber sagen ‘filistin’,
mit F, also schreiben wir Falestina. Die filipinos wiederum
können kein F, sie sagen zum beispiel «Der panatische
pantast piel pom pelsen». Die meisten pilipinis sagen
Pilipinas, und so schreiben wir dann auch.
Himmelsrichtung:
bei
geonamen wird international vereinheitlicht. Es heisst
norde-sude-weste-este. Die endvokale werden weggelassen, wenn
danach kein konsonant kommt: Norde Korea, Sud America, Weste
Samoa, Est Africa. Und Osttimor/Timor Leste heisst natürlich
Este Timor.
SONDERFÄLLE
China
- Für chinano namen nehmen wir pinyin, das offizielle system
für transkriptionen aus dem chinan. Nur den namen des landes
lassen wir international, China, ausgesprochen Tschina, da
Zhongguo, noch dazu mit den tönen, kaum auszusprechen is.
Für Hongkong nehmen wir Hong Kong, obwohl das nich der
chinano name is. Ich nehm mal an, viele hongkonger sagen Hong
Kong, und im zweifelsfall gilt die internationalität, und
internacional is der name Hong Kong, nich Xianggang. Auch Macao
bleibt Macao.
Deutschland
> Deutshland. Die endung des adjektivs für germanishe
länder in Europa is –ish, nur für Deutshland
heisst es nich ‘deutish’ sondern ‘deutsh’.
Und da das SCH - 3 buchstaben für einen einzigen laut –
eine zumutung für den rest der welt is, wird das SCH bei
deutshen geonamen nur mit SH geschrieben.
Dominikanische
Republik > Domirep. Um verwechslungen bei den adjektiven und
einwohnern mit Dominica zu vermeiden, nennen wir das land fast so
wie die deutshis es im slang nennen, Domrep, aber mir einem I
dazu – die domirepis mögen so viele konsonanten nich.
Den ganzen namen, mit republik, geht nich, dann müsste man
die einwohner republicadominicanis nennen, das wär ein
langes wort für so eine kleine insel.
Griechenland
> Grekia. Klasse 1, also referendum. Vom landnamen her gibt es
fast bei jeder sprache eine andere endung, gewinner wär das
gesprochene /gretsia/, 6 treffer von 24 – ziemlich schwach.
Und es müsste Gretsia geschrieben wär, und so schreibt
keiner. Da nehmen wir ausnahmsweise den einwohner als stamm,
‘grek-‘, darauf können sich viele sprachen
einigen. Also Grekia is das land, grekis die einwohner.
Großbritannien
> Briten. Formell United Kingdom of Grate Britain and Northern
Ireland, informell Britain. Da die leute dort
unitedkingdomofgratebritainandnortherniris zu nennen sehr
umständlich wär, nehmen wir den namen Britain. Man
könnte das unnütze I eliminieren, also Britan, aber es
gibt die regel, dass bei namen mit –EN am ende dieser teil
nich zum stamm gehört, also muss ma nich britanish sagen,
sondern british, wie man auch ‘hessish’ für
Hessen sagt, und nich ‘hessenish’. Die einwohner des
landes heissen britis, siehe weiter vorn...
Kiev/Kyiw/Kyiv
> Kiv. Auf russisch hiesz die stadt Kiev, die meisten
einwohner der stadt sprechen russisch und nennen sie auch so, wie
auch die meisten menschen in Europa. Auf ukrainisch heisst es
Kyiv oder Kyjiv, das Y is ein schwieriger laut, das V steht für
ein kurzes U. Die americaner und groszteils auch die deutshen
haben die neue ukrainische schreibung übernommen, richtig
aussprechen kann das ein nichtukrainer kaum. Meine
kompromisslösung is 'Kiv', das is auch leicht auszusprechen:
/kiv/.
Kiribati
> Kiribati. Der name kommt vom inglishe Gilbert:
Gilberti-Gilbati-Girbati-Giribati-Kiribati. Ein fall für 3b,
müsste man Gilbert schreiben, das erkennt aber keiner. Also
schicken wir den namen zum referendum, und alle schreiben
Kiribati. Die meisten europis werden sicher /kiri’bati/
aussprechen, nur die insider wissen, dass man /kiri’bas/
sagt. Also wir schreiben Kiribati, aussprechen kann man es
Kiribas, aber natürlich auch Kiribati.
Kongo,
ehemalig Zaire, davor Congo Belge > Kongoki. Nach den wirren
des letzten krieges hat man eine sehr dumme entscheidung
getroffen und das land wieder Congo genannt. Dabei gab es schon
ein Congo, das früher Congo Français hiesz. Wenn ich
dann 'Kongo' hör, weiss ich nich um welches Kongo es sich
handelt. Ich geh mal davon aus, dass man das gröszere Kongo
meint, aber sicher kann man sich nie sein. Da in der gegend die
beiden Kongos durch ihre hauptstädte differenziert werden -
Congo Kinshasa und Congo Brazzaville - hab ich das gröszere
Kongo, das später die idee hatte, sich wieder so zu nennen,
auf Kongoki umbenannt, mit dem 'ki' für Kinshasa. Das land
war eine belgiano kolonie, also wird sie wie die fransiano
kolonien behandelt- die kolonialsprache war ausschliszlich
französisch - da der name nich aus Europa kommt wird es nach
dem IA geschrieben, mit K.
Kroatien
> Krovatska. Im krovatski heisst das land Hrvatska, das kann
aber kein nichtslavi aussprechen. Also gibt es ein kompromiss:
erstmal KRO- wie in anderen europäischen sprachen, und der
rest darf krovatski sein. Für Serbia und Montenegro, extrem
schwer auszusprechen, gibt es auch sonderlösungen.
Libanon
> Liban - müsste nach der abstimmung eigentlich Libanon
sein, andrerseits is das stammwort beim adjektiv immer 'liban',
nich 'libanon', man sagt 'LIBANese', 'LIBANais', nie
'LIBANONese', 'LIBANONais', oder so. Daher heisst es LIBAN, nich
LIBANON. Montenegro - Montenegro. Crna Gora (Tschrna Gora) kann
kaum ein nichtslawi aussprechen, also nehmen wir den
internationalen namen.
Niederlande
> Holland. Klar, die hollis sagen, der name ihres landes is
Nederland, Holland is nur eine region im lande. Aber oft hat man
mich in Holland gefragt, wie ich Holland find und damit das land
gemeint, und oft genug waren es keine leute aus der Region
Holland. Ausserdeem müssten die einwohner nach den regeln
dieses systems die 'nederis' sein, und das käme auch den
hollis recht fremd vor. Dazu sagen viele sprachen nur Holland
oder ähnlich: im portugaliano, wie im fransiano, gibt es
neben dem namen Holanda/Hollande auch die wörtliche
übersetzung, Países Baixos/Pays Bas, aber die sprache
heisst nich paísesbaixês/paysbaiser, sondern
holandês/hollandais. Es gibt ein wort, das warscheinlich
relativ neu is, neerlandês/neerlandais, was ich aber nur
geschrieben gesehen hab, und das is auch ziemlich entfernt von
'paísesbaixês/paysbaiser'. Also nehmen wir den namen
Holland. Die region Holland kann man Weste Holland nennen.
Österreich
> Austria. Der deutshe name is völlig unaussprechbar für
ausländer, und dann sprechen nich einmal die austris den
namen "richtig" aus, sondern meist 'Eestreich', mit
einem CH, das es selten in anderen sprachen gibt. So viel
komplikation muss nich sein. Und das referendum ergibt Austria.
Philippinen
> Pilipinas. Der name kommt vom espaniano Filipinas, das land
wurde später americano kolonie, also kategorie A. Das
referendum ergibt Filipine, aber die filipinis haben in ihrer
sprache kein F, das wär eine zumutung, wenn sie probleme
hätten, den namen ihres landes in der welt auszusprechen.
Daher schreiben wirs mit P, und dann wie sie am ende sagen:
Pilipinas.
România
> Romenia. Nich jeder hat den zirkunflex auf seiner tastatur,
viele würden Romania schreiben, und da gäbe es
verwexlungen mit Roma, zum beispiel 'romano' würde 'römisch'
und (männlicher) 'rumäne' heissen. Dann schreiben wir
mit E - das tun sowieso viele sprachen, mit E oder Ä oder
AE.
Russland
> Russia. Der name für Russland auf russki is Rossia,
ausgesprochen Rassía. Aber die einwohner und die sprache
ham U, 'russki', und wenn der name Rossia wär, müsste
der einwohner rossi heissen, die sprache rosski - der stamm soll
gleich bleiben. Da in den andren sprachen das land mit U heisst,
heisst es Russia und die sprache russki.
Schweiz
> Switz. Ein klarer fall von 3c, verschiedene namen im selben
land. Im referendum is das gesprochene /svits/ der gewinner, das
müsste nach dem IA ‘Svits’ geschrieben werden.
Aber die konsonantenkombination /sv/ is den romanico völkern
ausser italis fremd, mit SW würde man das problem lösen.
Die deutsh-switzis können das aussprechen, vor allem die
jungen, die kaum probleme mit dem inglishe /w/ haben. Ausserdem
können sie’s als /sv/ aussprechen, kaum jemand wird es
merken. Und wenn man aus dem land schon ein sonderfall macht,
kann man auch TZ schreiben - 3 der 4 sprachen in Switz haben ein
Z. Z müsste eigentlich /z/ ausgesprochen werden, also mit
dem deutshe weichen S, aber nach einem T is man gezwungen, es
scharf auszusprechen.
Slovakei
> Slovakia. Sollte eigentlich Slovensko heissen wie im
original, aber dann wären die sprache und die einwohner
dieselben wie in Slovenija. Auf slovaski selber heisst eine
slovakin und eine slovenin gleich, das bringt aber einiges
durcheinander. Also nehmen wir die internationale bezeichnung
Slovakia, die das referendum ergibt.
Spanien
> Espania. Müsste eigentlich España heissen, oder
einfach Espana, aber Espania macht es vil erkenntlicher, und man
braucht nich mehr das komische 'ñ'.
Srbia
> Serbia. Das original kann auch kaum ein nichtslawe
aussprechen, also mit E, wie das referendum ergibt: Serbia.
Südafrika
> Soudafrica. Das südliche Africa, also Soudafrica,
Botswana, Namibia, etc wird Sud Africa genannt. Es gibt Nord
Africa und Sud Africa, das sind regionen im kontinent - im
deutshe muss ma von Nordafrika und vom südlichen Afrika
sprechen, um die verwexlung mit Südafrika zu vermeiden, also
region und land. Nu ja, das land muss irgendwie anders heissen.
Ich hab da das OU vom inglishe SOUTH genommen, aber das D vom
afrikaans SUID. Das OU kann man wie im inglish aussprechen, /au/,
oder auch international/afrikaans mit /ou/.
Zentralafrikanische
Republik > Sentrafrikene. Das wort 'Republik' kommt zwar in
vielen offiziellen namen vor (República Argentina), aber
nich im normalnamen (Argentina). Manche normalnamen aber tragen
immer noch das wort 'republik', in diesem internationalen system
nich mehr. Normal müsste es also Centrafricaine heissen,
aber französisch is eine der sprachen, die reformiert
werden, also wird es Sentrafrikene. Die hauptstadt und gröszte
stadt heisst Bangi (bisher Bangui, aber nach der IO braucht es
kein U), die zweitgröszte heisst Bimbo.
Zypern
> Kiprus. Man spricht im land grekian und türkian.
Grekian mit extra-schrift, türkian mit roman alphabet, also
3c. Es geht zum referendum, das ergibt Kipris (knapp). Aber bei
kipris müssten die einwohner kiprinis heissen. Bei Kiprus
heissen die einwohner dann kipris. Besser so, also Kiprus.
***
SPRACHEN
UND EINWOHNER
Man
weiss ohne weiteres wie die einwohner von europan oder bekannten
ländern weltweit heissen, aber wie heissen die einwoner der
Republik Kiribati? Sind es kiribatis wie israelis, kiribatinier
wie argentinier, kiribatiener wie italiener, kiribatianer wie
brasilianer, kiribatiesen wie portugiesen, kiribatosen wie
franzosen? Und wenn man aus Frankreich 'franzosen' macht, warum
macht man aus den schweden keine 'schosen'?
Chaos,
chaos und noch mal chaos - da bringen wir jetz ordnung rein. Die
einwohnerinnen bekommen ein -a nach dem stammwort, die einwohner
allgemein (m/w/d) ein -i, die männlichen einwohner ein -o.
Eine deutsha is eine frau aus Deutshland, a deutshi is a mensch,
ein deutsho ein mann. Afgana, aljeri, andorro. Das stammwort
kommt in der groszen mehrheit der fälle vom land, aber wenn
das land von den einwohnern kommt, also viel kürzer is als
das land, vor allem wenn danach ein -land oder -stan kommt, kommt
das stammwort vom einwohner. Ein einwohner von Danmark is kein
danmarki, sondern ein dani. Der dani spricht übrigens sein
land eher wie Dennmark aus.
Und
wie nennt man eine frau aus Arjentina? 'Arjentina' is durch das
land besetzt, und 'arjentinaa' wär ziemlich komisch zum
aussprechen. Daher trennen wir beide buchstaben, die sich
widerholen, durch ein N. Arjentinana. Der mensch aus Burundi is
ein burundini, der mann aus Kongo ein kongono.
Bei
doppelnamen nehmen wir den längeren namen, um den einwohner
zu bilden. Der mensch aus Burkina Faso is ein burkini, so wie die
badeanzüge für prüde muslimische frauen. Man nimmt
nur nich den längeren namen wenn dieser ein allgemeiner
geografischer begriff is. Die leute in Sierra Leone sind nich
sierris, sondern leonis, weil 'sierra' ein wort für gebirge
im espanian is, und es gibt viele geografische namen mit
'sierra'. So is auch ein einwohner von Costa Rica ein riki –
rici geht nich, der k-laut muss erhalten bleiben – weil mit
‘costa’ (küste) gibt es viele namen.
Wenn
die namen bei einem doppelnamen sowohl geschrieben wie
ausgesprochen gleich lang sind, nehmen wir den namen, der
alphabetisch zuerst kommt. Bei ländern und ihren
hauptstädten kommt so ein fall nich vor, aber für
irgendwelche städte oder regionen könnte so was
passieren... Klar, bei doppelnamen bei denen einer von ihnen eine
himmelsrichtung is, müssen beide bleiben, und in dem fall
zusammen (auch wenn beim landesnamen getrennt geschrieben wird):
nordekori, westevirgini. Nur bei Norde Makedonia, das den norden
im namen nur trägt, weil sonst die grekis ihren eintritt in
die EU blockieren, hat bei den derivaten nur den namen Makedonia:
makedonis, makedonski. Scheiss auf die grekis, die sollten
endlich mal aufhören, den makedonis probleme zu machen. Und
nich nur himmelsrichtung spielt eine rolle: wenn ein name ein
differenzierender faktor is, kann man das auch nich ignorieren.
Ein bewohner aus New York kann nich ‘yorki’ genannt
werden, weil das die einwohner von York sind, also müssen
die einwohner von New York die newyorkis sein.
Bei
namen, die auf -EN oder -S enden, zählt dieser teil nich als
stammwort. Also der einwohner aus Saxen is kein saxeni sondern
ein saxi, der stamm is ‘sax’. Der mann aus Bahamas is
kein bahamaso sondern ein bahamo, der stamm is 'baham-'. Ma muss
sich nich überlegen ob die einwohner von München
'müncher' oder 'münchner' heissen, sie heissen 'mingis'
– die stadt heisst Minga - wäre aber der name München,
würden sie münchis heissen und nich münchenis.
Aber es gibt sonderfälle: das stammwort geht vom anfang bis
zum letzten konsonanten, und wenn S nich zählt, wär das
stammwort von Laos nur noch ein L, dann wär der einwohner
ein 'li', eine frau aus dem land eine 'la', was absolut nich
erkennbar is. Also in dem fall betrachten wir 'laos' als
stammwort, und der einwohner is ein laosi. Ein stammwort braucht
mindestens ein vokal, das heisst, das stammwort der stadt Praia
in Cabu Verd is nich ‘Pr’, da muss man dann das ganze
wort nehmen: so heisst der einwohner praiai.
Im
falle von Bayern wird es recht kompliziert. Wenn das stammwort
bis zum letzten konsonanten geht, dann müsste das stammwort
'bayern-' sein, und die einwohner wären die bayernis. Das
klingt aber komisch, und es macht viel mehr sinn, das land Beiren
zu nennen. Dann is 'beir-' das stammwort, und die einwohner sind
die beiris, das sind beiros, beiras und unentschiedenis.
Namen
mit mehr als 2 elementen werden zu einer abkürzung: die
einwohner von Saum Tomé i Prínsip heissen im
deutshe são toméer, die aber auch die einwohner der
insel Saum Tomé sind, und die einwohner der insel Príncipe
werden ignoriert und diskriminiert! Im IGENO is die abkürzung
für das land klar: STIP, also sind die einwohner die STIPis.
Falls man eine abkürzung nich als wort aussprechen kann,
nennt man buchstabe nach buchstabe, wie sie eben heissen, also
für die papua-neuguineer würde man pe-en-ge'is sagen,
aber wir haben ein neues alphabet, also pi-noi-ginis.
Wenn
die hauptstadt - oder eine andere stadt - den gleichen stamm hat
wie das land, bekommt der einwohner der stadt den suffix -it. Der
einwohner von Mexico is ein mexiki, der einwohner von
Mexico-Stadt is ein mexikiti. Die einwohner von Luxemburg sind
die luxemburgis, die einwohner der hauptstadt Luxemburg sind die
luxemburgitis - nein, das is keine krankheit, sondern es sind
eben die "kleinen luxemburger" (espaniano gedacht),
luxemburgerle. Manchmal muss man den letzten konsonanten
auswexeln, damit der gleiche laut vom stammwort erhalten bleibt:
die einwohner von Mexico sind keine mexicis sondern mexikis. St
Lucia wird Säint Lusha ausgesprochen, also müssten die
einwohner die lucis sein, die frauen die lucas, die männer
die lucos, das suggeriert die falsche aussprache, mit /k/. Also
lushas, lushis, lushos.
ADJEKTIV/SPRACHE
Die
endung für germanishe länder in Europa is -ishe, für
slavski länder -ski, für alle andren is es-iano, es sei
denn, es endet auf -a, ohne ein I davor, dann -ano: chinano, und
nich chiniano. Sowohl -ishe wie auch -(i)ano können auf den
letzten vokal verzichten, wenn danach kein konsonant kommt: De
deutshi trinkt mehr bier als de russ. De russi trinkt mehr wodka
als de deutsh. Man muss auch sagen, "Ich kann deutshe
sprechen", weil nach dem 'deutsh' ein konsonant kommt.
Klingt für deutsh ohren etwas komisch, klingt aber auch für
manche andere sprachen komisch, und man kann nich das systeem mit
ausnahmen vollstopfen. Der bestimmte artikel für die
neutrale form is 'de', der unbestimmte 'a'.
Einige
slavski ländernamen haben schon -sk oder -k im wort, in dem
fall wird nich addiert sondern fusioniert: die sprache aus Polska
is nich polskaski oder polskski, sondern polski. Diese endungen
für einwoner und sprachen lassen sich nich deklinieren. Ich
ging mit einem deutshe mädel ins kino.
Wie
gesagt: diese geografische regel is nich leicht, aber noch viel
leichter und funktioneller als was wir da haben. Ganz zu
schweigen vom ganzen wildwuchs: man schreibt Kalifornien, aber
nich Koloradien sondern Colorado. Man schreibt Mexiko, aber New
Mexico. Man schreibt Kuba, aber Nicaragua, wobei man in der DDR
Nikaragua schrieb. Und das soll die berühmte präzision
der deutshe sprache sein... woanders is es aber kaum besser,
teilweise heissen die städte schon innerhalb derselben
sprache anders, zum beispiel heisst Stuttgart in Portugal
Estugarda, in Brazil Stuttgart. In Portugal heisst die hauptstadt
von Russia Moscovo, in Brazil Moscou. Jetz heisst es überall
Moskva.
LISTE
DER LÄNDER, HAUPTSTÄDTE UND DERIVATE
Wenn
man alles verstanden hat, dann weiss man im voraus wie das land
heisst. Für den fall, dass man doch das eine oder andere
nich verstanden hat, kann man hier nachschauen. Zuerst kommt
land, adjektiv und einwohner (mal neutral, mal weiblich, mal
männlich), dann hauptstadt und einwohner. Ich tu hier so als
wären die zeilen sätze, also werden die endvokale
weggelassen wenn danach kein konsonant kommt. Alternierend
singular und plural, für ein bisschen abwexlung.
Afganistan
– afganian – afgana – Kabul – kabuli
Aiti
– aitian – aitos – Port o Prinse –
prinsas
Aljeri
– aljerian – aljeri – Aljir – aljiro
Andorra
– andorran – andorranas – same same
Angola
– angolan – angolo – Luanda – luandana
Antigua
and Barbuda – aabian – aabis – St. Jons –
jonsos Arjentina – arjentinan – arjentinana –
Buenos Aires – bueni Armenia – armenian –
armenos – Yerevan – yeravanas
Australia
– australian – australis – Kambra - kambros
Austria
– austrish – austri – Wean – weano
Azerbaycan
– azerian – azeras – Baku – bakis
Bahamas
– bahamano – bahamo – Nassau – nassa
Bahrein
– bahreiniano – bahreinis – Manama - manamos
Bangladesh – bangladeshiano – bangladesha –
Dhaka - dhaki Barbados – barbadiano – barbadonos –
Bridgetown – bridgetownas Belarus – belaruski –
belarusi – Minsk – minsko
Belgie
– belgiano – belgas – Brussel – brusselis
Benin
– beniniano – beninis – Kotonu – kotonos
Bhutan
– bhutaniano – bhutana – Thimphu –
thimphi
Biliz
– biliziano – bilizo – Belmopan –
belmopana
Bolivia
– boliviano – bolivos – La Paz – pazas
Bosna
i Hercegovina – bihiski – bihi – Sarajevo –
sarajevono Botswana – botswanano – botswananas –
Gaborone – gaboronis Brazil – braziliano –
brazilo – Brazília – brazilita
Briten
– britishe – britis – Lundon – lundonos
Brunei
– bruniano – bruna – Bandar Seri Begawan –
begawani Bulgaria – bulgarski – bulgaros –
Sofia – sofas
Burkina
Faso – burkinano – burkini – Wagadugu –
wagadugo Burundi – burundiano – burundas –
Gitega - gitegis
Cabu
Verd – verdiano – verdo – Praia – praiana
Camerun
– cameruniano – cameruni - Yaundé - yaundo
Česko
– česki – českis – Praha –
prahos
Chad
– chadiano – chada – Njamena – njameni
Chile
– chiliano – chilos – Santiago –
santiagas China – chinano – chini – Beijing –
beijingo
Colombia
– colombiano – colombas - Bogotá –
bogotis
Costa
Rica – ricano – rico – San José –
josa
Côt
Divoir – divoiriano – divoris – Yamusukro –
yamusukronos Cuba – cubano – cubana – Abana –
abani
Danmark
– danishe – danos – København -
københavnas Deutshland – deutshe – deutshi –
Berlin - berlino
Dominica
– dominicano – dominicanas – Roseau –
rosis Domirep – domirepiano – domirepo – Santo
Domingo – dominga Ecuador – ecuadorian –
ecuadoris – Quito - quitonos
Eesti
– eestian – eesta – Tallinn – tallinni
Egipt
– egiptian – egiptos – Kairo – kairas
El
Salvador – salvadoriano – salvadori – San
Salvador – sansalvadoro Eritrea – eritrian –
eritras – Asmara – asmaris
Espania
– espanian – espano – Madrid – madrida
Este
Timor – estetimorian – estetimoris – Dili –
dilos
Eswatini
– eswatinian – eswatina – Mbabane - mbabani
Etiopia
– etiopian – etiopos – Addis Abeba - abebanas
Falestina
– falestinano – falestini – Jerusalem -
jerusalemo Fiji – fijiano – fijini – Suva -
suvo
Finland
– finiano – fina – Helsinki - helsinkini
Franse
– fransiano – fransas – Pari - parinis
Gabon
– gaboniano – gabono – Librevil - librevila
Gambia
– gambiano – gambis – Banjul - banjulos
Gana
– ganano – ganana – Akra - akri
Georgia
– georgiano – georgas – Tbilisi - tbilisinis
Giné-Bissau
– bissiano – ginebisso – Bissau - bissa
Ginea
Ecuatorial – ecuatorialiano – ecuatorialis –
Malabo - malabonos Ginee – giniano – gina –
Konakri - konakrini
Grekia
– grekiano – grekos – Atena - atenis
Grenada
– grenadano – grenado – Saint Georges –
georga Guatemala – guatemalano – guatemalis –
Guatemala – guatemalitos Guyana – guyanano –
guyanana – Georgetown – georgetowni Holland –
hollishe – hollos – Haag – haagas
India
– indian – indi – New Deli - newdelo
Indonesia
– indonesian – indonesas – Jakarta –
jakartis
Irak
– irakian – irako – Bagdad - bagdada
Iran
– iranian – iranos – Teheran - teheranas
Ireland
– irish – iri – Dublin - dublino
Island
– isish – isas – Reykjavik – reykjavikis
Israel
– israelian – israelo – Jerusalem - jerusalema
Italia
– italian – italis – Roma – romos
Jameika
– jameikano – jameikana – Kingston - kingstoni
Japan – japaniano – japanos – Tokio –
tokas
Jibuti
– jibutiano – jibutini – Jibuti –
jibutito
Jordania
– jordaniano – jordanas – Amman - ammanis
Kamboja – kambojano – kambojo – Phnom Penh -
phnompenhas Kanada – kanadano – kanadis –
Ottawa – ottawos
Katar
– katariano – katara – Doha - dohi
Kazakhstan
– kazakhiano – kazakha – Astana - astani
Kenia
– keniano – kenos – Nairobi - nairobas
Kiprus
– kipriano – kipri – Nikosia - nikoso
Kiribati
– kiribatiano – kiribatinis – Tarawa –
tarawos
Komori
– komoriano – komora – Moroni – moronini
Kongo
– kongiano – kongonos – Brazavil - brazavilas
Kongoki
– kongokiano – kongokini – Kinshasa - kinshaso
Kosova – kosovano – kosovanas – Prishtina -
prishtinis
Krovatska
– krovatski – krovatsko – Zagreb - zagreba
Kuwait
– kuwaitiano – kuwaitis – Kuwait - kuwaititos
Kyrgyzstan
– kyrgyziano – kyrgyza – Bishkek –
bishkeki Laos – laosiano – laosos – Vientiane –
vientianas
Latvija
– latviano – latvi – Riga – rigo
Liban
– libaniano – libanas – Beirut – beirutis
Libeeria
– libeeriano – libeero – Monrovia - monrova
Libia
– libiano – libis– Tripoli - tripolos
Liechtenstein
– liechtensteinishe – liechtensteina – Vadoz -
vadozi Lietuva – lietuvano – lietuvos – Vilnius
- vilnas
Lisutu
– lisutiano – lisutas – Maseru - maseris
Luxemburg
– luxemburgiano – luxemburgos – Luxemburg -
luxemburgitas Madagaskar – madagaskariano –
madagaskari – Antananarivo – antananarivono
Magyarorszag – magyariano – magyaras – Budapest
– budapestis Malawi – malawiano – malawo –
Lilongwe – lilongwa
Malaysia
– malaysiano – malaysis – Kuala Lumpur -
lumpuros Maldivi – maldiviano – maldiva - Malé
- mali
Mali
– maliano – malos – Bamako – bamakas
Malta
– maltano – malti – Valletta – valletto
Maroko
– marokiano – marokas – Rabat – rabatis
Marshal
Ilands – marshaliano – marshalo – Majuro –
majuri Mauritania – mauritaniano – mauritanos –
Nuakshot - nuakshotas Mauritius – mauritiano –
mauriti – Por Loui – louio
Mejico
– mejikiano – mejicas – Mejico –
mejikitis
Mianmar
– mianmariano – mianmaro – Yangon –
yangona Microneesia – microneesiano – microneesis –
Palikir – palikiros Moldova – moldovano –
moldovana – Chisinau – chisinaui Monaco –
monakiano – monaconos – same same
Mongol
– mongoliano – mongoli – Ulaan Baatar –
baataro Montenegro – montenegriski – montenegras –
Podgorica – podgoricis Mossambic – mossambikiano –
mossambico – Maputu - maputa Namibia – namibiano -
namibis – Windhoek – windhoekos Nauru –
nauriano – naura – Yaren – yareni
Nepal
– nepaliano – nepalos – Katmandu –
katmandas
New
Zealand – zealiano – zeali – Wellington –
wellingtono Nicaragua – nicaragiano – nicaragas –
Managua - managis Nigeeria – nigeeriano – nigeero –
Lagos - laga
Nijer
– nijeriano – nijeris – Niamei - niamos
Norde
Korea – nordekoriano – nordekora – Piong Yang -
piongi Norde Makedonia – makedonski – makedonos –
Skopje - skopas Norge – norgishe – norgi – Oslo
- oslono
Oman
– omanian – omanas – Maskat - maskatis
Onduras
– onduran – onduro – Tegucigalpa -
tegucigalpana Ozbekiston – ozbekian – ozbekis –
Toshkent - toshkentos Pakistan – pakiano – paka –
Islamabad - islamabadi
Palau
– paliano – palos – Ngerulmud - ngerulmudas
Panamá
– panamano – panami - Panamá - panamo
Papua
New Gini – pngiano – pngas – Port Morsby -
morsbinis Paraguay – paragiano – parago –
Asunción - asunciona
Peru
– periano – peris – Lima - limos
Pilipinas
– pilipinano – pilipinana – Manila –
manili
Polska
– polski – polskos – Warszawa –
warszawanas
Portugal
– portugaliano – portugali – Lisboa –
lisbo
Romenia
– romeniano – romenas – Bucuresti -
bucurestinis Russia – russki – russo – Moskva –
moskvana
Rwanda
– rwandano – rwandis – Kigali - kigalos
St
Kitts and Nevis – skaniano – skana – Basseterre
- basseterri St Lucia – luciano – lushos –
Castries – castras
St
Vincent and the Grenadines – svagiano – svagi –
Kingston - kingstono Samoa – samiano – samas –
Apia – apis
San
Marino – mariniano – marino – same same
Saudi
Arabia – saudiano – saudinis – Riad - riados
Saum
Tomé i Prínsip – stipiano – stipa –
Saum Tomé – tomi Sechel – secheliano –
sechelos – Victoria – victoras
Senegal
– senegaliano – senegali – Dakar - dakaro
Sentrafrikene
– sentrafrikiano – sentrafrikenas – Bangi –
banginis Serbia – serbski – serbo – Beograd –
beograda
Shqiperia
– shqiperiano – shqiperis – Tirana –
tiranos
Sierra
Leone – leoniano – leona – Freetown –
freetowni Singapur – singapuriano – singapuros –
same same
Siria
– siriano – sira – Damask – damaski
Slovakia
– slovaski – slovakos – Bratislava –
bratislavanas Slovenija – slovenski – sloveni –
Ljubljana - ljubliano
Sollomon
Ilands – sollomoniano – sollomonas – Honiara –
honiaris Somalia – somaliano – somalo –
Moqdisho – moqdisha
Soudafrica
– soudafricano – soudafrikis –
Pretoria/Keiptaun - pretoros/keiptaunos Sri Lanka –
srilankano – srilankana – Kolombo - kolombi Sudan –
sudaniano – sudanos – Khartum – khartumas
Sude
Korea – sudekoriano – sudekori – Seul –
seulo
Sude
Sudan – sudesudan – sudesudanas – Juba –
jubis
Suriname
– surinamiano – surinamo – Paramaribo –
paramaribas Sverige – sverigishe – sverigis –
Stockholm - stockholmos Switz – switzishe – switza –
Bern – berni
Taiwan
– taiwaniano – taiwanos – Taipei – taipas
Tajikistan
– tajikiano – tajiki – Dushanbe –
dushanbo
Tanzania
– tanzaniano – tanzanas – Dodoma - dodomis
Thailand
– thayano – thayo – Bangkok – bangkoka
Togo
– togiano – togis - Lomé – lomos
Tonga
– tongano – tongana – Nukualofa –
nukualofi
Trinidad
and Tobago – tatiano – tatos – Port of Spain -
spainas Tunisia – tunisiano – tunisi – Tunis –
tunisito
Türkiye
– türkiano – türkas – Ankara –
ankaris
Türkmenistan
– türkmeniano – türkmeno – Asgabat –
asgabata Tuvalu – tuvaliano – tuvalis –
Funafuti – funafutos
UAE
– uaeiano – uaea – Abu Dabi - dabini
Uganda
– ugandano – ugandos – Kampala –
kampalanas Ukraina – ukrainski – ukraini – Kiv
– kivo
Uruguay
– urugiano – urugas – Montevideo –
montevidis USA – USano – USo – Washington -
washingtona
Vanuatu
– vanuatiano – vanuatis – Port Vila –
vilis
Vatican
– vaticaniano – vaticano – same same
Venezuela
– venezuelano – venezuelanas - Caracas –
carakis Vietnam – vietnamiano – vietnamo –
Hanoi - hana
Yemen
– yemeniano – yemeni – Sanaa – sano
Zambia
– zambiano – zamba – Lusaka – lusaki
Zimbabwe
– zimbabiano – zimbabwo – Harare - harara
Eine
frau aus Sofia is eine sofa, ein mann aus Lima ein limo. Ein
georgi kann ein mensch aus dem land Georgia sein, aus dem
US-bundesstaat oder aus der stadt in Grenada sein, und wer weiss
wo es sonst noch städte mit dem namen St. George gibt. Klar,
es kann immer "kollisionen" mit existierenden wörtern
geben, das is aber bei den tausenden oder millionen geografischen
namen unvermeidlich. In Sleswig-Holsteen gibt es die stadt Leck,
ihre einwohner sind lecker. Einmal sah ich eine karte von Europa
auf portugalian, auf der östlich von Grekia Peru war.
Absurd, oder? Aber dann hab ich verstanden: es war eine
google-übersetzung, und auf inglishe heisst Turkey nich nur
das land, sondern auch ein tier, ein truthahn. Und auf
portugaliano heisst truthahn eben 'peru'...
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