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KAUDADEUTSH-REGELEMID WIZE AS EXEMPLOS Kaudadeutsh ist eine Deutschvariante, die man gut gebrauchen kann, wenn man mit Ausländern spricht, die noch nicht so gut Deutsch können: die Grammatik ist stark vereinfacht, teilweise auch die Orthografie. Das ist ziemlich ähnlich wie ultradeutsh forte, aber Kaudadeutsh geht noch weiter: man verwendet möglichst viele Fremdwörter, außerdem schreibt und spricht man sie wenn möglich wie in der Originalform. Ausserdem wird die Zweite Lautverschiebung rückgängig gemacht, was heißt, es ist dem Platt/Niederdeutschen viel näher. Das hat den Vorteil, dass Sprecher von anderen germanischen Sprachen, ob Muttersprachler oder nicht, die Sprache viel besser verstehen können, zum Beispiel sind Wörter wie 'buk' und 'water' viel leichter zu verstehen - auch für Menschen, die Englisch können - als 'Buch' und 'Wasser'. Erstmal gibt es ein paar grundsätzliche vereinfachungen, die man hier sehen kann. Das vokabular und der inhalt sind oft politisch inkorrekt. Die verbotenen wörter wurden mal positiv, mal neutral, mal negativ verwendet, wie jedes andere wort auch, und erst ihre tabuisierung machte sie zu schimpfwörtern. Ich respektiere jedes volk und jede volksgruppe, aber ich will mich nicht einer moral unterordnen, wo ich gar nicht weiss, welche wörter verboten sind, wer sie verboten hat und ob diese leute die autorität dazu haben. Eigentlich haben sie nur diese autorität, wenn wir ihnen gehorchen. Auch diktatoren hatten nur macht durch den gehorsam der massen. Ausserdem is politisch korrekter humor so was wie baklava für diabetiker, so was schmeckt oder auch nicht, aber sicher nicht nach baklava. Beim ersten witz wird nur geändat, indem der buchstabe A eingefügt oda rausgenommen wird. Beim zweiten kommt der buchstabe B dazu, beim dritten C, usw. Dazu lernt man regeln, die allgemeine gültigkeit haben, aba wenn sie andere buchstaben betreffen, die noch nicht dran waren, warten wir bis wir zum entsprechenden buchstaben kommen, um die regel zu verwenden. A. "Ich bin Napoleon." "Du, Napoleon??? Is ja lächalich!" "Ich bin Napoleon!" "Aba schau dich doch an, der Napoleon war mini, du bist mega, er war dick, du bist dünn!" "ICH BIN NAPOLEON!" "Aba der Napoleon hat vor 200 jahren gelebt, is schon langst gestorben, du wirst doch nicht an diesem quatsch von reinkarnation glauben???!!!"
"ICH BIN NAPOLEON!!!!!!" "Also! Sag mal, wer hat dir denn diesen schmarrn erzählt?" "Gott!" "Was??? Ich???" *** A1 - Die buchstabenkombination ER wird nach der betonten silbe A geschrieben: lächalich, aba. Vor vokal bleibt es aber ER: Hammer und siechel. A2 - Die endung für weibliche wesen is -A, für neutral (lebend) I, für mannlich O, für neutral (wirklich sächlich, "dinglich") U - siehe I-änderungen. So schreiben wir nicht 'die fahra' für 'die fahrer' oda 'die kinda' für 'die kinder' - es heisst ja späta 'die faris' und 'die kindis'. Die fahra und die kinda schreibt man nur, wenn es sich um weibliche wesen handelt, also 'die fahrerin' oda 'die kindin' (das mini mädchen). A3 - Dehnungszeichen verschwinden, erstmal die doppel-A's: Ich hab a par ale im groszen sal der Markthalle gekauft, sie werden vom stat subventioniert. A4 - Sinnlose umlaute verschwinden, das heisst, wenn das stammwort A hat, haben die derivaten auch A: lAng > lAngst. Ich schlAge sie, sie schlAgt zurück. Bei nichtgermanischen wörtan wird so geschrieben wie die meisten anderen europaischen sprachen schreiben: marz, popular, era, president. Diese wörta werden natüralich nicht englisch sondan deutsch/lateinisch prononciert, also po-pu-lar, nicht poppjuler. A5 - Plural mit Ä: wenn ein wort a betonten vokal A, O oder U in der letzten silbe hat und das wort bekommt a plural, werden diese vokale umgelautet. Nur, statt Ä schreiben wir E: Die menne bekommet ihre pesse zurück. Müssen wir aba bis zur buchstaben E warten... Es gibt leute, die sich üba so was sehr ärgan, sie sagen, "Man muss die Sprache Luthers pflegen!" Ja, dann tut das und schreibt mit E statt Ä, so wie eben Luther geschrieben hat. B. 2 typen verirren sich im afrikanischen busch. Dann verlieren sie sich aus den augen. A par tage späta treffen sie sich wieda. "Wie is es dir ergangen, wie gehts dir?" "Schlecht." "Wieso?" "Ich bin a gorilla begegnet. Er hat mich wochenlang vergewaltigt."
"Ja, da hast du wirklich a grund, dass es dir schlecht geht. Aba keine sorge, mit der zeit wirst du schon drüba hinwegkommen." "Ja, das is ja das schlimmste. Er ruft nicht an, er schreibt nicht..." *** B1 - Unbestimmt artikel is 'a', vor vokal 'ein': a birne, ein apfel. Am ende: a birn, ein appel. B2. B wird zu V oder F, wenn mindestens eine andere germanishe sprache V oder F hat: leven, geven. Umgesetzt wird das aber erst wenn wir zu F oder V kommen. C. A shwuler kommt mitten in der nacht zu a tankstelle, nimmt sich a pumpe und steckt sie sich in den arsh. Er macht da rum, irgendwann sieht ihn der tankwart und commt aufgebracht raus: "Ja hör mal, is das normal???" "Neeeein, das is suuuuuper!" *** C1 - SCH wird SH geshrieben. Irren is menshlik, aba jeman zu suke, die ma die shuld gebe kann, is noh menshlika. C2 - 'Doch', 'noch' und 'danach' werden 'doh', 'noh', und 'danah' geshrieben, vor vokal 'dok', 'nok' und 'danak'. Also wird z.b. 'doh' ohne CH ausgesprochen, aba mit dem offenen O wie in 'doch'. C3 - 'Super' shreibt sich 'supa', ich hab es nur mit 'super' gelassen, damit man den witz bessa versteht, damit die asoziierung mit super-benzin mit sichaheit rüba commt. C4 - Am ende eines wortes oder vor E und I schreiben wir mit K, ansonsten mit C: Sein caracter war catastrofal. Bei zusammengesetzten wörtan bleibt das K erhalten: wir schreiben 'bank', also schreiben wir auch 'bankangestellter', nicht 'bancangestellter'. C5 - Z vor E und I wird bei fremdwörtern mit C geschrieben: centrum, cigarre. Nur wenn in ein abgecürzten form das C am ende stehen würde, geht das nicht: 'tanzen' cann nicht zu 'dancen' werden, weil dann a satz wie 'Ich tanz einen foxtrott' als 'Ich danc a foxtrott' geschrieben werden müsste, und das würde a falshe aussprache mit /k/ suggerieren. Auch T, das als Z prononciert wird, wird mit C geschrieben und als sharfes S prononciert: informacion, accion, pacient. Wir schreiben 'schreiben' nicht 'shreiben', weil bald schreiben wir 'screiben' ohne H, so wie die alten römer es getan haben: scribere. Also das C muss bleiben. D.
A typ commt zum doctor un erclart: "Doctor, ich hab a shreckliches problem. Eines meiner eier is viel gröszer als das andere. Jedesmal wenn ich mit meina freunda sex haben will, fangt sie an zu lachen, un hört nicht mehr auf!" "Na gud, zeigen Sie mal Ihre eia." "OK, doctor, aber eines sag ich Ihnen gleich: wenn Sie lachen, zeig ich nix mehr!" Der doctor verspricht, das er nicht lachen wird. Der typ zieht ein ei raus, un, na ja, das ding is gewaltig, so grosz wie a genmanipulierte wassamelone. Da cann der doctor sein lachen doh nicht untadrücken. Er lacht was das zeug halt. Da sagt der typ: "Sie haben gelacht, doctor, Sie haben mich shwer enttäusht! Ich werd Ihnen das grosze ei nicht zeigen!" *** D1. Die wörter 'und', 'sind', 'jemand' un 'niemand' verlieren ihr D: un, sin, jeman, nieman. D2. Wörder mid T, die in anderen germanishen sprachen a D haben, haben im kaudadeutsh auch a D: word, dun. Auch wo english a TH hat, hat kaudadeutsh a D. Das is im normaldeutschen auch so, manchmal aber eben nicht, wie im word 'mit'. Das wird nu 'mid' geschrieben. E. Der neger (shwarze, farbige, africaner, mitbürger von africanish abstammung, farblich herausgefordate person, auf PC-deutsh) sitzt im bus, da steigt a frau ein mit einem affen an der lein. Plötzlich beginne der aff, a mega lerm zu machen, springe rum, quietshe wi die sau, frauchen hat offensichtlich in der crek-dosis übadreiben. Irgendwenn hat der neger die shnauze voll un geht zum fahrer: "Herr Fahrer, darfen nu shon affen im bus mitfahren?" Der busfahrer shaut zurük un sagt: "Naja, normalaweise nicht, aba wenn du dich ganz still da hinten hinhocke, werd ich shon ein auge zudrücken." *** E1 - lein, aff - wir han im kaudadeutshe die harmonie von vocalen un consonanten, das heisse, wir versuchen wo möglich a consonant nach a vocal zu bringen un a vocal nach a consonant. Das versuchen italianish un vor allem französish oft, un das werd wohl eina der gründe sein, weshalb man dise sprachen als die shönsten der welt empfindet. So gesehen hat das auslaud-E a jokerfunccion, man setzt es ein wenn danach a consonant comme, sonst lasse man es weg. E2 - Adjective - wi auch die verben im presens, becommen dei die endung –e, es sei denn, das erste word endet shon mid a vocal o das zweide word beginne mid a vocal. 'Die weisse haus', aba
'die neu haus'. Da han wir shon den vocal U, also brauchen wir nicht noch ein extra. ‚Die gelbE birn’, aba ‚die rod appel’. Auch mit den verben: 'I backe die cococuk' (ich backe den kokoskuchen), aber 'I back a cococuk'. Wenn aba der stamm auf vocal endet, brauchen wir kein E: I du wat i cann, un nicht 'i due wat i cann'. Also das verb im presens: i backe, yu backe, er backe, wir backe, ir backe, dei backe. I du, yu du, si du, wir du, ir du, dei du. Kaudadeutsh hat 'yu' für 'du', weil 'du' für 'tu(n)' steht. Man cannat sagen, es comme vom plattdeutshen 'ju' (euch), es werd aber für den singular gebraucht. Un wi im englishen, steht es sowohl für 'du' wi auch für 'Sie'. Aussadeem verwenden wir das word 'beginnen' o das word 'starten', aba nicht das word 'anfangen', das für die sprecher von andren germanishen sprachen unverstelich is. E3 - Die abstracte forma von adjectiven bildet man mid –heid bei germanishen un –itee bei nichtgermanishen wörde: Freiheid, relativitee. E3a - Im kaudadeutsh gibt es noch ein art von abstracte form, die neutrale, mid der endung -nis. Wenn man von 'olheid' spreche, meine man real ol (alt): Mid el olheid comme die weisheid, mancmal aba comm el olheid auk alein. Aber a kind frage man nicht nach sein 'olheid', sondan nach sein 'olnis'. Das is sozusagen das "grad des altseins". So auch mit 'ho' (hoch): Godd sprecke mid uns vo die hoheit, aba wir capie im nit, weil wir so weid unten bi. Aba: "Die fleior flag in nidali honis" (Das flugzeug flog auf niedriger höhe - manchmal gar nicht so leicht zu capieren!). E4 - R am ende von a word werd als vocal gesehen (was es auch eigentlich is), das gilt bei allen enderungen. Die clar water. E5. Das dehnungs-E vershwindet, ausser im word 'die', vor mehr als ein consonant un in der letzten silbe (von a mehrsilbigen word): Die difo traff die biest in die cafee. A difo is a mann die stiehle, also man cann auch 'raubo' o 'stelo' zu ihm sagen. E6. Kaudadeutsh ha kein umlaude, weil die meisten sprachen das nicht han, also sin es für vile sprecher dificile laude, un auch vile deutshe dialecte han kein umlaude. Der plural is mid -E viles is im kaudadeutsh mid -E, aba so is es eben im deutshen - un die wörde werden nicht umgelaudet: der plural von 'mann' is 'manne', der plural von 'buk' is 'buke'. Wenn die stammwörde shon ein umlaud han, schreiben wir E für Ä. Für Ö schreiben wir E or O, für Ü schreiben wir I or U, je nachdeem was internacionaler is. Wenn kein alternativ internacionaler is, nehmen wir E für Ö un I für Ü, un wenn die wörde shon ocupiert sin, probieren wirs mid O für Ö un U für Ü. Wenn dei auch ocupiert sin, suchen wir nach synonimen, un wenn wir keine finden, müssen wir OE or UE schreiben, aba beide vocale aussprechen, O-E un U-E. Zum exempel 'lösung' cann nicht zu 'lesung' werden, auch nicht zu 'losung', synonim gebt es nicht - wenigstens kenn ich keine - denn eben zu 'loesung', wobei am ende das NG entfall, un so werd es in der endversion zu 'loesu'. Bei fremdwörde nehmen wir den vocal, den die meisten sprachen nehmen: popular, milionar, presenz, president. E7. E im word ‚andere’ vershwindet: andre. Das word 'oder' werd zu 'or', wobei das -R nur bleibe wenn danach a vocal commt. E8. A word mid langem E in der letzten silbe hat dises E verdoppelet: Die probleem is die sisteem!
E9. Germanish abgeleitet adjective becommen die endung –li/k (dagli/k, also daglik vor vocalen, sonst dagli), un wenn das word shon a L hat, -ishe (behilfliche > helfishe > helpishe). E9a. Nichtgermanishe wörde becommen die endung –ishe wenn das stammword auf –ie, –ik or -is endet (chemie-chemishe, politik-politishe), sonst -ale (nacionale), un wenn das word shon ein L hat, -ar (militar). Natüralich werden die wörde dabei nicht umgelaudet. F. Was heisse cuhstall auf egyptish? -Mubarak. Was heisse sonnenuntagang auf finnish? -Helsinki. Was heisse geigenkasten auf cubanish? -Fidel Castro. Was heisse shnellkochtopf auf italianish? -Garibaldi. Wi heisse der wonungsbauminister in Russland? -Genosse Bungalow. *** Der laut /f/ werd mit F geschriben, aussa VON, VOR, VIL un die vorsilbe VER-: Fögeln is sex sehr wichtig, versteest yu? F o PF werde mid P geschriben, wenn die andren germanishen sprachen a P han. Hör aup zu shimpen, du dummkopp, esse dein appel un dein pirsich! Umsetzet werd das erst wenn wir zu P commen... G. Den witz hab ich in Norwegen hört - in Skandinavien un eigentlich in der ganzen weld sin die finnen als grosze saufer kennet. Dei drinken aber eigentlich nur im ausland vil, weil bei ihnen alcohol so sündhaft deuer is. Die finnishen soldaten gingen dagsüber in die front, kompten (kämpften), un am abend camen dei immer in das stadtchen zurück, gingen in die wirtshaft, soffen was das zeug halde, begannen zu streiten, machten einige dish un stühle caputt, aber imma zahlet jeman den shaden un der wirt war zufriden.
A dages camen si wida, dranken un rauften bis zum gehtnichtmehr, am ende lagen alle bewusstlos in der wirtshaft rum. Midden in der nacht camen die russishen bomber un bombardierten das stadtchen flach, die stadt ward ein einzi trümmahaufen. Am nexten morgen crog der commandant seine müden un ganz mini augen zuerst auf, hat sich das alles anshaut, un noch amal, un dann sug er: "Nein nein, also DIE zeche zahl ich nicht allein!" *** DIE VERBEN G1. Das ge- vom partizip vershwindet: si hab alles tan was si cannet, un ich bin gangen. G2. Der presens werd mit stamm + E baut: i backe, du backe, de (er/si) backe, wir backe, ir backe, dei backe. Nur die helfsverben 'cannen, darfen, mussen, sollen, werden, willen, wissen (auch wenn das kein helfsverb is)' crigen kein E im singular: i darf, yu cann, er muss, si soll, i werd, yu will, si wiss. Das verb 'sein' heisse nu bi-n un is a bisschen irregular im presens: i bi-n, du bi-n, er/si/de/es is, wir bi-n, ir bi-n, dei bi-n. Also alles bi-n aussa 3. person mid 'is'. Das N nah dem bindestrich heisse, das es vershwinden cann, wenn danah kein vocal commt. G2a. Alle verbformas, die mid E enden, verliren dises E wenn danah kein consonant commt, auch im presens: 'I backe die cococuk', aber 'I back a cococuk' (kokoskuchen). Auch wenn der stamm mit a vocal endet: i ge, yu du, er se, wir zi, ir dro, dei ne (a jack, zum exemple). G3. de - 'sie' steht im normaldeutshen für englishe 'she' un 'they', abgesehen vom 'Sie' als anreed. Im deutshen untasheidet man si durch die conjugacion, aba wo's keine conjugacion gebe, z.b. bei a filmtitel wi "Sie und ihre Freunde", cann es auch kein untasheidung geben. Also schreiben wir 'dei' für den plural. 'Sie' als anrede gebt es nicht mehr, man sagt imma 'yu' un respectiert alle. Dun die anglos (englishsprecher) auch. G3a - 'unta' bleibe 'unta'. Wür man 'unda', müssat 'runter' zu 'runda' werden, un das heisse 'mehr rund'. G4. Kaudadeutsh übeneme die starke verben von ultradeutsh forte. Im normaldeutschen cann man nicht im voraus wissen, ob a verb stark is o nicht, man muss all einzelfälle lernen. Im ultradeutsh forte wiss man es, das heisse, jedes verb, das "verstarket" werden cann, werd verstarket, es bi denn, es gebt a collision mid a shon vorhandenen word: a) Das A werd zu U: faren-fur, dragen-drug, fragen-frug, sagen-sug, danken-dunk, baden-bud, bangen-bung. b) Das E werd zu A, un wenn das resultierende word besetzet is un es vorher nicht war, zu O: werfen-warf, nemen-nam, rennen-rann, beben-bab, blenden-bland, dren-dra heben-hob, shwellen-shwoll, bellen-boll, kennen-conn, merken-mork, denken-donk.
c) Mid dem I passirt dasselbe wi mid E: zu A, un wenn besetzet, zu O. finden-fand, singen-sang, bringen-brang, clicken-clack, shliszen-shlasz, criechen-croch, shibenshob, blinken-blonk, kiffen-coff. d) Das EI werd zu I. Die zahl der folgenden consonanten bleibe gleich, also bleiB-bliB, beiSS-biSS. Das prinzip gilt auch für andre verben: treff-en>traff, bidd-en>badd. bleiben-blib, sheiden-shid, sheinen-shin, eilen-il, greifen-grif, heilen-hil, heizen-hiz. Erclarungen: Wi man sieht, E > A or O, I > A or O, also dieselben endungen. Prioritee han die verben mid E, weil E im alfabeet vor I commt. Un das resultierende word darf nicht mid andren existierenden wörde "collidieren", es bi denn, dise collision existiert shon, o das andre existierende word is die substantivierung des verbes um das es hir geht. Wenn alles besetzet is, werd das verb shwach, also criegt es die endun -ET. 'Setzen' müssat in der vergangenheid 'satz' werden, das is aba shon besetzet. Also mid O? Sotz? Das passt. Nu commen wir zu 'sitzen': 'satz' geht imma noh nicht, un 'sotz' is nu auch besetzet. Also 'sitzet'. Nu nemen wir 'nehmen', das bei H zu 'nemen' werd: muss 'nam' werden, das is zwar die vercürzet forma des word 'name', aba dise "collision" existiert auch im normaldeutschen - da werd 'sie nahmen' un 'die namen' andas geschriben, aber es geht hir um die aussprach. Da die collision im normaldeutschen existiert, darf es auch im kaudadeutsh so sein, 'Si nam das buch'. 'Gen' (gehen) müssat zu 'ga' werden, aba 'ga' collidiert in der aussprache mid 'gar' /ga:/, also werd es zu 'go'. 'Legen' müssat zu 'lag' werden, das is die vercürzet forma von 'lage', geht also nicht. Also zu 'log', das passt. 'Ligen' müssat auch zu 'lag' werden, es is imma noh besetzet, aba 'ligen' colidirt auch in der normalen sprache mid 'lag/e': Dei lagen unta dem dish. Also darf 'ligen' in der vergangenheit zu 'lag' werden. Un 'lügen'? Verben mit Ü cannen nicht stark bin, also 'Wir alle lüget mal im leben". 'Blasen' cann nicht zu 'blus' werden, weil das shon a musicarichtung is, 'braten' cann auch nicht zu 'brut' werden. Also werd das verb shwach conjugiert: er blaset, er ha brat. Eigennamen werden nicht als wörde betrachtet, das heisse, 'raden' darf die vergangenheit 'rud' han, auch wenn es den eigennamen 'Ruth' gebe, der gleich aussprochen werd. Wörde die von andre wörde ableitet sein, wi 'faxen, filmen, fishen' werden ni verstarket auf fux, falm un fash. Er fash am see - das is falshes kaudadeutsh. Bei 'heizen', das zu 'hiz' werd, is das was andas. Werend es clar is, das es erstmal den film gab un denn das verb dazu, cann man nicht sagen, das 'heizen' von 'hitze' commt - eher umkeret, die hitze cam vom heizen. Das is kein probleem. Der "umlautbare" vocal muss in der letzten silbe sein, das heisse, das E in 'basteln' darf nicht umlaudet werden, es gebe keine form 'er bastal'. 'Arbeiten' werd auch nicht zu 'arbit'.
G5. All andre verben aussa 'bin' sein shwach un becommen die endun -et: er commet, er suchet, er handelet. Es sei denn, ihr stamm endet mid D, T o vocal - un nicht umlaudet werden cann: dann nehmen wir das helfsverb 'han': i ha dro (ich drohte, ich habe gedroht), allu ha blü, yu ha jamma, wir hab acka (das B ersheine wenn danach a vocal commt). Verb 'bi-n', einfache vergangenheit: i war, yu war, er war, wir ware, ir ware, dei ware. Perfect (falls man es braucht) mid 'ha + bi-n' (ist gewesen). Conditional mid wer: i wer, yu wer, etc Fragen dut man im normaldeutschen meistens mid dem verb 'han': Hast du das auto schon gewaschen? Un da cann man die frage imma mit 'han' machen: Ha yu el auto sho wash? Man cann auch sagen, "Wush yu sho el auto?", das clingt aba hald nicht sehr natüralich. Das verb 'han' hat auch ein irregulare vergangenheid: had. Si had a ticket tu die mond. G6. Man cann natüralich alles mid dem perfect machen, verb 'han' plus stamm + E: si hab esse, ir ha trinke, dei ha puze. G7. Futur is mid 'werd' plus stamm + E: i werd make, yu werd verstee, er werd wutli bin (er wird wütend sein). G8. Conditional is mid der endun -at: Wenn i dat cannat, makat i dat. Man cann auch alles mid 'wür-d' machen ('würd' vor vocal): wenn i dat kanne wür, würd i dat mak. G9. Infinitiv is mid -en, aba nach a helfsverb braucht es kein endun: "Sheisse baun is meine specialitee", aba "Nit nur yu cann sheisse bau." G10. Imperativ is wi presens: stamm plus E: Neme die brodle! (nimm das brötchen!) Un wi saget: all E-endungen cannen vershwinden, wenn danah kein consonant commt: ich hab a brodle ess, ich werd a brodle ess, nem a brodle! Ansonsten gebt es keine conjugacionen. Das clinge zimlich vil, man braucht aba dafür andathalb seiten. Im normaldeutschen brauche man dutzende dafür. G11. Verstarken - wenn man etwas in ein andre zustand bringe, benutze man das prefix 'ver-': verstarken, verkleinen, vergrünen, wenn man self in einen andren zustand comme, gebrauche man das prefix 'er' - z.b. "Dise medicament vercranke die leud!" aber "Ik ercranket wegen dise medicament!" - hir is die vergangenheit 'ercranket' un nicht 'ercrunk', die bezihung zu 'crank' muss erhalden bleiben. Das cabel ercurzet - das kabel ist kürzer geworden. Wenn man a sache mid etwas verseet, is das prefix 'be-', wi in bewässern, bebildern, besamen (bewassan, bebilden, besamen): I bemilk imma mei caffe. Die fransis bewaffe die freiheitkempis. Gestan besamet i Frau Krüger. Manchmal is das verb shon besetzet, wi 'verlangen', denn muss man sich mid der bereits existirenden forma 'verlengan' begnügen. Natüralich han nicht die prefixe ver-, er-, beimma dise funccion, aba man cann mid disen prefixen die wörde machen, die man brauche, wenn dei noh nicht besetzet sin. G12 - Mehrsilbige wörde, die auf -ig enden, verliren das G wenn danah kein vocal commt. Wenn dei aber a L han un es sich um ein adjectiv handele, werd die endun -ishe sein, weshalf es nicht 'mehrsilbi wörde' sondan 'mersilbishe wörde' heisst.
In der regla erzele man witze im presens, damid man aba die starken verben foll erlebe, werd ich hir af un zu in der vergangenheidform erzelen. Un eigentlich müssat man warten, zum exemple bis wir zum U commen, um 'wuch' für 'wachte' zu schreiben, mid der regla warten wir aba nicht, also werden die starken verben immediat verstarket. H. Der moskito wuch a dages auf un had so a samenstau das er zu explodieren drot hat. HEUTE MUSS WAS GEN!, sug er sich, un much sich sofort auf den weg, one sogar früstüke zu han. Ssssssmmmmmm, flag er dahin, der moskito, un suchet sich ein eignetes opfa. Plötzli tauchet ein elefant von hinten im bild auf. Nix wi hin, nix wi rein mid der tub! Da werkelet der moskito mit folle craft voraus, der elefant sta unter a cocospalm, auf der cocospalme sasz ein aff un ha sich den spektakel anshaut. Er ward dadur anreget, begann, sich eine runtazuholen, die cocospalme wakelet wi wild, a cocosnuss full auf den kopf des elefanten. Der elefant stönet: "AAAAAAAAHHHHHH!" Der moskito jauzet: "DU SOLLST LEIDEN, BEBY!" *** H1. Beim H werd ein etnishe sauberung durfürt: denuns-H’s verswinden (zum beispil im word ‚dehnung’ > 'denung > denu'). Nur das H zwishen vocalen bleibt: "Ge bitte neher an die wand!" H2. Etymologishe, unnütze H’s verswinden: patologie, ortografie, apoteke, rabarber. H3. Bei wörde, die keine derivative han (ich, mich, euch, etc) un bei der endung -lich verswindet das CH, wi in den süddeutshen dialecten, ausser a vocal folgt - da werd das CH zu K: "Plötzli tod is wenn a mensh one die helfe von arzten sterbt’, aba "Plötzlik il er davon' (il=eilte). Ansonsten werd das CH regelmaszi zu K. Die buchstabencombinacion CH existiert weida, wenn das word mid K shon ocupiert is, bezeichnet aba /tsh/ wi in english, espanish un a par andren sprachen, in wörde wi sandwich un macho. Um es consequent zu machen, müssat auch a word wi 'deutsch' zu 'deuch' werden, aba für ein übagangsperiode sollat man 'deutsh' sreiben, bis alle den alten laud dises digrafes vergassen. Vor consonenten verswindet das CH au: fileit, natt. Das word 'leicht' cann nit zu 'leit' werden, da das word shon ocupiert is. 'Leikt' is weda leicht vom gewicht her noh von der swiriheit, un 'leik' is shon das abcürzet word für 'leiche' (leike). Also bedinen wir uns bei den fremdwörde: nit swiri heisse 'isi', nit swer vom gewicht her heisse 'lejeer' (J wi französishes J in 'journaliste'). Vil von dem, was i nu sage, commt erst speta zum einsatz, zum exemple 'natt' für 'nacht' muss bis zum T warten.
I. A neger un a weisser waren in a open er parti, mussten mal pissen un gon hinda den bush. Der weisse guket zum neger rüber un sug: "Sage mal, cannst yu mal erclaren, wiso ir swarzis so grosze swenze hat?" "Das is simpel: man muss den swanz an a sweren stein anbinden, der denn runta hengt aba nit bis zum boden get, mindestens einige stunden am dag." "Ah, interessant - das muss i mal proberen!" A par dage danah traffen dei sich wida. Frug der neger, "Un wi set es aus, ha der swanz shon grösza werden?" "Nein, das noh nit, aber er is immahin shon ganz shön swarz!" *** SUBSTANTIVE: I1 - die endun –a stet für weiblich, –i für neutral (lebewesen), -o für mannlich, –u für sechli (leblos, "dingli")). Wenn die nexte word mit vocal beginne, cann man dis endun weglassen, voraussetzet der sinn bleibe clar. ‚Mann, frau, medel’ brauchen kein endungen, ansonsten: ‚mama, papo, brudo, swesta, neffo, nichta, onklo, tanta, enkli, enklo, enkla, junga ('mädchen' im sinn von jung erwaxene frau), jungo (junge mann), oma, opo, ferdi, ferda, ferdo, fishi, fisha, fisho. Ja un wi heisse der mann der fisht? Tja, die word fisho is ocupert (a mannli fish), also fisheni, fisheno, fishena. I2 - die endun –U stet für –zeug, -ding: die shönu = das shöne (die shöne sache), allu = alles (alle dinge). Es is au die substantiverte verb, im normaldeutschen heisst es ‚der ruf(), die aufgAbE, die meinUNG, das verhaltEN’, in UF heisst es ‚die rufU, die aufgebU, die meinU, die verhaltU’. I3 - die substantiverun von nitgermanishen verben cann man auch opcional mid –acion machen (informee > informacion). Die C in -acion werd übrigens als SS aussprochen, das N cann wi im französian aussprochen werden, also cann 'informacion' genauso wi im französian 'information' klingen. I4 - bei zusammensetzet wörde hat man im normaldeutschen jedes mal en andre metod: ‚sonneNbrand, schul()bus, tier()quälerei, menschENverachtung’. Warum nit sonnbrand, schulenbus, tierenquälerei, menschverachtung? Im kaudadeutsh screibe man beide wörd simpel zusammen: sonnebrennu, shulebus, tiriquelu (cann man au tiriquelerei sagen, wenn die quelerei zimlich übadriben o haufig is), menshiverattu. Wenn der erste deil a verb is, die nit auf vocal endet, neme man seine substantiveret forma mid U. Im normaldeutschen heisst es ‚badEtuch, rettUNGSwagen, ruf()nummer’, im kaudadeutsh ‚badutuk, rettuwagen, rufunumma’. I5 - bestimmet article: normal DIE, vor vocal EL. Un es gebt auch ein article für genitiv plural, DER: Die shus der kidis, el ideen der deutshis. I6 - Y von grechishen wörde werd mit I scriben un aussprochen, es bi denn, es is betonet: simpatie, psikologie, der typo. I7 - Man cann nit 'I ge in die stadt' sagen, weil das keine richtungsangeeb is, das heisst ja 'Ich geh in der stadt' (herum?). Also für richtung nemen wir imma die word 'zu'. I ge zu die stadt, Johanna get zu Italia. I8 - 'Bisschen' is zimli lang für so weni wi 'a bisschen', un man sprecht es gar nit so aus, sondan 'bissjen'. Also machen wirs glei simpla: bissi. Speta 'a bit' wi inglish. J. Wi crige man 4 elefantis in a mini roden FIAT rein?
-2 hinden un 2 forn. Wi crige man 4 giraffis in a mini roden FIAT rein? -Man neme die 4 elefantis raus un stecke die 4 giraffis rein. Wi erkenne man das 4 giraffis im kino sitzen? -Man chekt ob der mini rode FIAT vor dem kino stet. Ha-ha-ha. *** Fremdwörde müssen nit, darfen aber eindeutshet werden. Im fall von swirig einzudeutshenden wörde, zum exemple bei den inglishen vocalen (happy, shirt) generell o bei den französian nasalvocalen im besonderen, cann man so screiben wi man es im deutshen aussprecht, o die sache im original belassen: heppi, happy, shört, shirt. Vile deutshis glauben das 'heppi' o 'shört' die correct aussprache im inglishen is, is es aba nit. Vile deutshis sprechen sad, sat, said, set gleich aus, die inglis sprechen die 4 wörde deudlich andas aus - wenistens für si sin die diferenzen deudli. Das man fast imma verstanden werd, lige daran, das man oft mid andren nitmuttasprachis spreche, die genauso falsh aussprechen, o man hat mit anglis (so nenn i die inglishen muttasprachis) zu dun, die's gewonet sin, BSE - bad, simple english - zu hören. Spreche man zum exemple mid americanis aus der provinz, die wenig übun mid auslandis han, werd es deudli dificila. K. Sherlock Holmes un Dr. Watson gon mal zelten, hab ir zelt aufbaut un sluf ein. Einige stunden speta wecket Holmes seinen treuen freund. "Watson, cuck mal nak oben un sag mir was du seest." Watson hab antwortet, "I se millionen sterne.“ „Un was bedeudet das für di?" Watson übalog curz. „Was die astronomie betreffe, heisse das, das es millionen galaxien gebt un villeit au milliarden planeten. Astrologish würd i sagen, Saturn is im Löwen. Was die zeid betreffe, würd i sagen, es is ungefaer firtel na drei. Teologish geseen, werd clar, das Godd allmaktig is un wir mini un bedeudunslos. Meteorologish würd i sagen, es werd morgen a shöne dag. Un was bedeudet es für di?“ Holmes übalog curz un sug: "Watson, du idiot, jeman stol unse zelt!“ *** K1 - Adverb 'weg' werd mit K scriben: i ge wek, un comme ni wida! K2 - Wörde, die mid CH enden un kein ableitete wörde han, verliren dises CH: i, au, na, noh, doh, becommen aber a K, wenn danak a consonant commt: ik, auk, nak, nok, dok.
N3. ‚Sich’ werd ‚sui’, o ‚sik’ vor vocal. L. Ein alte pater un a junge typ waren midden im bush, as dei von einem africanishen stamm erwishet warden. Dei warden zu die hauptling brachet, der inen erclart hat: "Bei uns is es ganz simpel. Der gefangeni cann welen ob er bulli-hulli o den dod will. Was willst yu, junge mann?" "Eh, was is denn bulli-hulli?" "Das is der haken an der chose. Wir sagen es nit." "Na gud, also, bulli-hulli o dod, den dod will i nit, also denn liba bulli-hulli." Er ward midden im centralplatz vo die dorf so aufhenget, das alle menne vo die dorf sich bei ihm sexual bedine cunnen. Un das waren ungefaer 650 craftli, gesunde menn. Der pater durf sich die ganze spectacle dur a lo in die wand anshaun. Denn frug der hauptling den pater, was er denn megat. "Na ja, also, i bin shon zimlik alt, aussadeem bin ik a pater, das is mir zufil, nein nein, liba nok a rest von würde behalden! I will liba den dod!" Dann sreit der hauptling zu den menn: "OK, JUNGS! FÜR DEN HERR HIR, DOD DUR BULLI-HULLI!" *** L1 - Die word für er/sie is 'de'. Den pronomen nemen wir zum exemple für Godd - dise wesi hat doh keinen swanz, o? Ma nemt es au für a tir, von dem man nit wiss, ob de mannlik o weiblik is. Die hundi biss mi, de war cimli agressiv. Die genitiv-form is mit 'ir'. Jeman war hir, aba de vergesset ir handshu! L2 - PLURAL L2a - Nak a consonant: E. Tishe, hemde, appele (die früte - die 'appelle', also wenn man apelirt, sein el 'apellus'). L2b - Nak E: N. Karten, lampen, tassen. L2c - Plural nak andre vocalen o R, un uneindeutshet wörd: mid S. Temas, taxis, autos, shus, papirs, t-shirts. L2d - Wenn der plural shon ocupert is: der plural von 'ei' müssat 'eis' sein, das is aba ocupert. Regla L2c get nit, also get es zur nexten regla, es gebt aba keine mer, also zurick zu die beginn, un wir hetten 'eie'. Is nit ocupert, also das nemen wir. Mankmal is aber alles ocupert, zum
exemple für die word 'fall': es cann nit zu 'falle' werden, au nit zu 'fallen'. Also zu die plural mid S, aba mid ein E dazwishen: falles. L2e - Wenn ein andres word den plural shon angebe, wi a zalword, cann man den plural im substantiv angeben, muss man aba nit: zwei euro, drei bir, fir tasse, fif buk, vile menshi, alle tir. I persönli lasse die plural-endun wenn es die vocal-consonant-harmonie dinlik is. L3 - im ende: im deutshen herrsht a caos der preposicionen. Man stet am banhof, obwol man drinnen is. Man is auf der post, obwol man weder auf dem dack der post stet nock im zweiten stock, wo die post im parterr is. Man lebt in insele, wenn dei mega bin or a stat ("Ich leb in Groszbritannien), aber auf insele, wenn dei mini bin - auf Rhodos. Dabei neme man es nit so genau, Menorca is cleiner als Rodos, man sage trotzdeem - meist - 'in Menorca'. Un eigentlik is man meist sowol 'auf' a land, insel o stadt, wi au simultan 'in'. Im kaudadeutsh sage man nur 'auf', wenn 'in' nit funccionee: Die lappe lig aup die bod. 'An' gebrauke man wenn a directe contact besteet, zum exemple is man "an die banhof" wenn man am banhofsgebeud anlenet is. 'Bei die banhof', wenn man in der ne vo die banhof is. Ansonsten gebrauke man 'in': in Ingland, in Rodos, in die stacion, in die post, i war in die parti. In die beginnu woss er nit wat er say sollet. L4 - Vile leudi sagen 'ma' für 'mal'. Wer das so sage, cann au so screiben: Gebe ma den zucka rüba! L4a - 'Leuti' werd zu 'leudi', obwol die word in den andren germanishen spraken nit existee. Dafür aber in cimlik alle slavski spraken, un alle han D, kein T. M. So a witz get in Deutshland gar nit, aber in Brasilien get alles, un i bin eben brasilianer... In Brasilien gebt es witze üba blöde portugalis, arrogant arjentinis, negis, japanis, faule bahianos (aus Bahia), arrogante paulistas (aus Sao Paulo), über gay gaúchos (vom südlisten bundesstat), un judis un arabis crigen au ir fett ab, keini werd discriminert. "Was is el untashid zwishen a jud un ein arab?" "Beidi vercaufen die mam, aber el arabi lifa si nit." *** M1 - In die deutshe sprak is a swemme vo reflexivpronomen zu beobachten: "Ich habe mich verletzt" heisse da nit, das man sich selber a verletzun zufiget. Im kaudadeutsh shon. Wenn man sage will, man is verletzet, sage man "I verlatz". Wenn man jeman ermordet un der polizei erzele will, es war notwehr, dann sollat man sik a verletzun hinzufigen, um es glaubhafta zu mak. Da cannat die menshi sag, "i verlatz mi", aba das werd er der polizei nit erzele, host (höchstens) zu seine besten freund. Die deutshis sagen au, "Gestern habe ich mir eine neue Jacke gekauft". In andren spraken brauke man das nit. Wenn nit stet, das es für jeman andas war, get jedi davon aus, das es für eini self war (wi in inglish 'I baut a jacket'). Also sage man 'Gestan caupet ik a jack'.
M2 - mam(a) - Man verwendet fil mer simpel, internacionale wörde, wi mama, papo, kacke (sheisse, kein cuken), un laudmalerishe wörde wi 'miau, wauwau, mu, quaki, tictak' für 'katze, hund, rind, ente, ur'. N. A parle war verlibet un woll heirate, doh dann fure dei mid el auto zu die hozeid un had ein autounfall, bei die totalshad entstah. Nit nur für el auto, sondan au für die beidi. Dei came zu die himmel, wurte draussen in der slange, un donke sich, dei kunn in el Erde nit heirate, fileit nu in die himmel? Dei came dran, Petrus hab in die computer cuk, OK, dei sindiget nit zu vil un durfe rein. Dei frug im, ob dei nit in die himmel heirate darfe, nadeem dene das in el Erde verweret ward. Petrus woss nit so exact, das had noh keini fragt. Er go sich mal erkundig, un dei wurt. Stunden, dage, wocken. Die monade go inzu die land, dei wurt imma noh, dei had el erste discucione, streite, un allmali cam inen die zweifele: sollat dei das wirkli du? Normalaweise bleibe die leudi zusamme bis das der dod inen sheidet, aber in die himmel gebt es ja kei dod... un für all ewiheid, na ja... Irgendwenn cam Petrus zurick un sug das das mid der heirat in ordnu get. Dei fruge denn, ob dei in die fall von a fall sich sheide lasse cann. Da ward Petrus rod in die kopf un shamp (schimpfte) wild, un ha nit mer aufhört. Der typ entshuldiget sik un frug warum Petrus so bese ward, er cunn das nit capiere. Da sug Petrus: "Ir hat se, wi lang i brauket um a priester in die himmel zu find! Was glaubt ir, wi lang i brauk, um ein advocat aufzudreib????" *** N1 - entstah - irgendwie muss ma ceige das der letzte vocal betonet is. 'Entstaa', 'büroo' un 'tabuu' se comish aus in der deutshe sprake, daher verwende wir doh nok a H: entstah, büroh, tabuh. Wenn E or I lang un betonet bi, crige dei ein E: cafee, copie. N2 - N verswindet in el ende vo die wörde ‚dein/mein/sein, kein, man, shon, von’ wenn danah kei vocal commt. In die word ‚fünf’ verswind es imma. Ma sage sowiso nit fünf sondan so was wi fömpf, das wer ja aba cimli stupid. Also ‚fif’ - wi in plattdeutsh. N3. Die verkleineruform is -le, wi in shwabish, es bi denn, der bukstabe davor is shon a L, in dise fall a -ke: a mini shal is kei shalle, o shal-le, sondan shalke. Da is es kei wunda, das die dortmundis imma contra inen winne, dei hole liba die mega shalen - wenn die bayern es erlaub. N4 - wörde die in die normaldeutschen mid –en end, end in kaudadeutsh mid –e: die boge, die bode. Un natüral cann au dis E verloren ge, wenn es nit brauket werd (wenn danah kei consonant commt). O. 2 tipos ste an die tek in a bar in der DDR. Sag el eino: "Kenne yu el untashid zwishen bir un Honecker?"
"Ne." "Bir is flüssig, Honecker is übaflüssig." "Un kenne yu el untashid zwishen dig un dise tek?" "Ne." "Dise teke bleibe hir, yu comme nu mid." *** O1 - In kaudadeutsh müssat es, wenn wir bei O anlange bin, eigentlik 'obaflüssig' heiss. Das würd aba die witz a bissi swek, daher lisz ik es bei 'übaflüssig'. El endversion wer 'ovaflussish'. O2 - Für 'vater' gebt es die word 'papa'. Aba papa, mid A in el ende, clinge cimli weiblik, also heisst es regular mannli 'papo'. Nu, warum die deutshe sprak vo latin/italiano 'papa' a 'papst' maket, mid ein acumulacion vo 3 consonent in el ende, wiss i nit. In kaudadeutsh heisst es jedefalls wida 'papa'. Un el auslaut-A bleibt imma, das heisst, in die wordbuk stet 'papa' mid a fett A. Is zwar mid A in el end, aba für mutta sage ma 'mama', die vater is a 'papo', also cann es mid nix verwexelet werd, au wenn es na die logik a 'väterin' heisst. O3 - Objectos o gerete o dinge mid a bestimmet zweck becomm el endu –or. Die fleigu is die flug, die fleigi der/die pilot/in, die fleigor is die fliger, die flugzeug. I screibe 'flei' stadd 'flig', sonst weren sowol a pilot wi a flige a 'fligi'. Die fleigi mork, da war a fligi, die in die cockpit rumflag. P. A swarze kido spile mid a weisse freund. Dei spile mid tinten, un der weisso male die swarzo ganz weiss. Diso comme heim, die mam is entsetzet un verpasst im a trachtprigel. Speta comme der pap, is auk entsetzet un verpasst im ebenfalls a trachtprigel. Bald trefft er sei weisse freundo wida: „Nu capier ik eu weissis. I bi seit erst 2 stunde weiss un hasse sho 2 negis!“ *** Nu crige worde mid F un PF, die in andre germanishe spraken a P ha, a P o PP. Der palzo mid der peip ass appel mid peppa. Q. Der typo caupe sik a nagelneu BMW von el extraklass un fart los, er muss ihn sei freundis in die club ceig. Er is total begeistat. Er commt an, parke, make die dor aup, a lastor rase vorbei un neme die dor mid. Der typ is entsetzet, rupe die polizei. Die polizei commt, er sagt:
„Dis arshlo!!! Der hat die dor vo mei nagelneu BMW zersteert! Verdammet noh mal, i cann es nit glaub!!!“ „Ja", sage die polizo, "bi doh nit so materialistish, er nam you au die half arm mid, sage yu nix dazu?“ Der tipo shaut auf sein arm, von el elleboge nak unten is nix mer da. „Ja sooo ein arshlo!!! Mei Rolex!!!“ *** Q1 - bei Q enda sich nit vil, wenn aba QU nit für /kw/ stet, werd es dur K ersetzet: ma cann zwar au wi in el original 'communiqué' screib, aber au 'comunikee'. Q2 - you - el objecto forma vo 'yu' is 'you', das werd /jou/ aussproken, mid O un denn a curzes U, as wür man in inglishe 'yo' screib. Yu muss du wat you gefall. P2 - DIE PRONOME: As subject: i-k, yu, er/si/de/es, wir, ir, dei As object: mi-g, you, im/ir/de/es, uns, eu-k, inen Die consonente na die bindestrich comme zu einsaz wenn danak a vocal commt. Possessiv: mei-n, dei-n, sei-n/ir/ir/sei-n, unse, eua, ir R. A typo get mi sei swesta in die wald spazee, un findet in die weg a 100-euro-not. Er sagt: "Ah, supa! Damit ge i morgen zu die puff!" Die swesta meint: "Bi doh nit stupid! Gebe mi die geld un yu cannst es mid mi dreibe so oft yu willst!" Kei slecht idee, denke sich die brudo, dei ge heim un ha sex. Da sage die swesta: "Wisst yu was? Yu bist in die bedd besser as Pap!" "Ja, das sage Mam au." *** R1 - el endu –ieren bei nitgermanishe worde is –ee: telefonee, provokee (es heisse ja au provokation/provocacion, nit provozation). Das is el infinitiv wi au die presens. S. Pa-pa-pardon, wo-wo bbi-bid-bidde is hi-hi-hir die-die Sc-Scula pro Sto-stotte-te-ris?“
„Wozu willt yu zu die Stotteri-Scula ge? Yu cannt ja sho ganz gud stotta!“ T. Die frau sage tu die typo: "Sage mal, wir bi nu seid dreiti twei jar tusamm, sollat wir fileit nit mal heirat?" "Glaube yu dat wir noh jeman find?" *** T1. Z o S werd tu T, wenn ein andre (o merere) germanishe sprak a T in die plaz ha: Die tug commet mid ten stund erspeet ('erspetu/erspeet' is die 'verspätung'). Wenn ik ette, brauk i kei water. 'Es' bleive so, um es von 'etten' tu diferensee: Ik ett ein ott, es smecke gar nit slett (Ich esse einen Otter, es schmeckt gar nicht schlecht). T2. Wenn es Z bleib o tu C werd: wir brauke kei T: Bei die mega gemezel becommet er mumpiz. T3. Die T in el ende von a word na 2 o mer consonente verswind: sons, sanf, vernunf. 3 consonente hintereinanda müsse wircli nit bi. Au die word 'haupt' verlir sei T un werd tu 'haup'. T4. Die worde 'das/dass' un 'was' werde tu 'dat' un 'wat'. Relativpronom is 'die', vor vocal 'dat'. "Die mann, die dise frau heirat, is curajal", aba "Die mann, dat a frau wi disa heirat, is curajal." T5. Die numeral-endu -ZIG werd tu TI-G, un el ordnu werd normal un logish wi in andre spraken: twantig ein, dreiti twei, firti drei. Bei die tale vo 13 bis 20 behalde wir die /ts/-laud, um es clar vo die ti-g-tale tu diferensee: dreicen, fircen, fifcen, sexen, sivencen, attcen, neuncen. 'Sexen' is iregular, aba 'sexcen' habat 4 consonente hintereinanda: /zekstsen/. Cann ma sho prononsee, is aber anstrengli... au die normaldeutsch luss da a S wek... T6. 'Zu' werd normalaweise tu 'tu', aba nit in die sinn vo 'sliszet'. 'Die lad is zu', nit 'Die lad is tu." T7. Wenn el internacionale forma von a deutshe word mid Z/TZ a S/SS ha, screibe wir mid SS: plass, polissei. Au letters die in deutshe total sinnlos einfiget ward, werd entfernet: palass, nit palast. T6. Bei die wordcombinacion 'nit mer' verswinde die T, wi in süddeutshe dialectos: nimma/er ('nimmer' wenn danak a vocal comm). T7. Die word 'alt' werd tu 'ol'. In normaldeutsch cann ma sag: "Ich sprach mit der Oma, sie hatte keine Enkel." Dat is in kaudadeutsh nit megli, da hab omas per definicion enkelis. Da cann man aba sag: "I sprack mid el ola, si had kein enkelis". U. Doctor tu die pacient:
"I ha super slette nius: yu ha nur noh super weni teid tu leb." "Wi lange noh, doctor?" "10..." "10 wat, jars, monade, wocken?" "... 7, 6, 5, 4..." *** U1. Es geb a neu sufix: -um. Es ste pro plass or a behaldor pro irgendwat. Parkum is a parkplass, a slapum a slapcammer (schlafzimmer), ein ashum is ein ashebecor. Woncammer cannat ma wonum nenn, aba 'salon' find i vil betta. Un capie natural jed europi. U2. 'Würde' werd nu 'wou-d' screibet, also 'woud' vor vocal, ansonsen 'wou'. V. El africo comme tu die Sorbonne Universitee un will dort studee. El universitee-funccionari frag im, in welke tweig er studee megat. Er antword: "Wat heite tweig??? I megat a stul wi jed andri hir!" *** V1. Die laud /v/ wi in 'vase' werd bei germanishe worde mid W screibet, bei fremdworde mid V: wasser, wetter, wind, veterinari, villa. Dat is in normaldeutsch nit andas, aba 'krawatte' werd 'cravatte' screibet, es comme vo die krovatski, is also kei germanishe word. Wi au 'vodka'. V2. Af nu screibe wir vile B's mid V: leven, geven, wobei 'geven' tu 'given' werd - so is es in inglish un es giv au in deutshe formas wi 'du gibst, er gibt' mit I. 'Liben' muttat 'liven' werd, aba jedi wou an inglishe 'to live' denk, denn latte wir dat liba bei 'liben'. I libe you. Weil es aber a fras is, die so oft saget werd, cann man el E vercitt: I lib you. V3. "Wir vercitte die geld." - in normaldeutsch verlange vile verbe gewisse preposicione, dat aba kei reale funccione ha, un wir brauk inen nit. Ich denke an die Chinesen - I denke die chinis. W. Hir a portugaliwitt. Die portugalis bin in Brasil wat el estefrisis or austris in Deutshland, die polskis in USA, die belgis in Franse, etc, bi: el oppas pro die witte. El eincige folk, die kein oppafolk pro sei witte ha, bi die portugalis self, weil wenn a portugali ein andre portugali a witt ertele, capie es beidi nit.
Fif brasilis comm in ein Audi Quattro tu die portugaliano grenz. Die grenze-funccionaro sag: "5 leud in ein Audi Quattro? Dat ge nit! Is verbidet! Da darfe nur 4 leudi far!" "Ja, hor mal! Die marke von el auto ha nix mid die tulassishe passajirital tu du!" "Ne, ne, 5 leud in ein Audi Quattro, unmegli!" "Canne wir mid dei sheff spreck?" "Ge nit." "Wiso nit?" "Er is grade mid die 2 vo die Fiat Uno ocupet." X. La wonis vo die sudliste federale stat in Brasil, Rio Grande do Sul, werde gaúchos nennet. Ma pronunsee es nit gáutshos, sondan gaúshus. Wi sho saget, dei sage dei bi 'machos', also mannli, curajal, un canne 10 fraus aup einmal fegel. Aber in el abend latte dei ir hoslen gerne fall. I bin eigenlik auk a gaúcho, aber i bi nit so. A mega deutshe shafiwauwau siz in die wartucamma von a veterinari neben a miauno. Die wauwau frage die miau warum der da is. "I ha tu oft bei die miauas vo die nabarshaft hur, i muk tu vile kidis, un nu soll i castret werd. Un yu?" "Na ja, mei herrle, der is a gaúcho, commet nact vo die badu, ha sui bicke mutt (musste sich bücken) um a hosle aus el unterste shublade tu neme, der ha so a shen arsh dat i mi nit turickhalde cunn, i go hin un gav es im!" "Ah so, i capie. Yu werd au castret..." "Ne, ne, i comme pro die manicur." *** W1. ausmaken, nix autmaken - na die regla sollat 'aus' tu 'aut' werd, aba da denke ma meist an die contraru von 'innen', weil inglishe nur dise bedeudu ha, werend 'aus' meist nix damid tu du ha. Also behalde worde mid 'aus' die S, es bi denn, es ha real wat mid 'aut' tu du: Autlandis ge gern in el abend aut. W2. Er kommt aus Paris, er kommt von Paris - a diferens, die caum ein autlandi capie, un warsheinlik au nit alle deutshis. Daher heit es in UF imma 'vo-n', wenn ma von ursprung spreck, egal of vor jars o vor ein stund. Er kommt aus Italien, er kommt vom Arzt - a W3. Wenn a diri mid U ende, wi miau, wauwau, mu o kanguru, brauke li kein I-endu. Aba mankmal sprecke ma von a diri mid a specifico geslett, wi in dise witt. Wenn man aba die selfe
vocal in el ende von a stamm un in die beginnu von a sufix ha, trenne wir inen mid a N. Au bei enli vocale du wir dat. Enli letters bin A un E, A un O, E un I, O un U. Daher screibe wir miauno un muno pro a mannli miau or a mannli mu. Ma darf aber au 'stir' sag, un 'ox' mutt sowiso bleive, weil es a speciale sorte stir is. Y. A mann will in a switsishe bank geld anleeg. "Um welke summe handel es sui denn?" frage die banki. Die mann shau angslik um sui herum un flista: "Drei milion!" "Yu muss nit flista, yu cann normal sprecke," sage die banki, "in Swits is armheid kei shand." *** J werd /Z/ prononset, also wi J in fransiano 'journaliste'. Wat man in normaldeutsche mid J screibe, screibe man in kaudadeutsh mid Y: Ya, dat is die yar vo die yubel! Z A typo tu el andro: "I slup ni mid mei frau vor unse hoteid (hochzeit). Un yu?" "Wiss i nit. Wi heite denn dei frau?" *** Worde mid a T, dat as Z prononset werd, crig a Z: pazient, aczie. Nur die sufix -ation bleive so, es cann 'azion', aber au 'assiong' (natural one /g/) prononset werd. *** Damid ma sui die lernet einprege cann, nok a par witt in el enduversion: A deutsh, a fransian un a switsishe kido siz in die park un sprecke darova, wi kidis tu die weld comm. Die deutshe bub erclar: "In Deutshland is dat super simpel, da comm irgendwenn die storki vorbei, er ha die bebi in die snabel un latt es aup die haus los, wo de aupwaxe soll." Die franso: "Bei uns in Froncreisch est das ganz andèrs: da comment mann und frau zusammène, make fique-fique un 9 monade spétère comme die bebé raus." Dei warte, dat die switso wat ertele, da comm aba nix. "Un wi is es denn in Swits?"
"... hmmm, in dr Schweiz is das von khanton zu khanton untrshidlich!" *** A typo far sein auto, ansheinlik etwas tu snell, da er vo die polissei stoppet werd. Die polisso: "Yu fur 25 kmh tu snell! Dein autopapirs, bidde!" "Liba nit." "Wat heite dat, "liba nit"???" "Die papirs bin in die handshufack." "Ya un? Neme doh die papirs vo die handshufack!" "I mutt you aba warne, da is auk a pistola drin!" "A pistol??? Pro wat brauke yu a pistol?" "I killet grad a freundo vo mi." "Yu killet dei freund??? Un wo is die leik?" "In die coffaraum." Pro die polisso is dat tu fil, er rupe verstark. A tim comme tu helpu, die comandanto orda die shofeer, auttusteig. Denn cucke man in die handshufack rein, da bin aba nur papirs. Dei cucke denn in die coffaraum, vo leike kei spur. Die comandanto frage die shofeer: "Wiso ha die colego sage, yu havat a pistol in die handshufack un a leik in die coffaraum?" "Die mann hav oppensittlik a starke fantasie! Nu fele nur noh, dat er sag, i fur tu snell!" *** In Brazil make man au vile witt over arjentinis. Es geb a folklorishe rivalitee, is aba nix serios: wenn el arjentinano weru swack is, ovaflude braziliano turis die land, un werde nit misshandelet, un all is umkeret wenn die braziliano weru swack is. Manke brazilis mege nit wenn el arjentinis in die fussball winn, egal contra wer, un andasrum genauso, i war aber el arjentinis rek dankli, dat dei die mastititel turick tu Sud America holet, el europis ha sho dro tu monopolisee. A nonn, a shene frau, ein arjentino un a brazilo ste in die lift. Plezli giv es a bleckaut, allu stockfinsta. Ma hor a cussugereush, -smack!-, un denn die gereush von a wache (watsche), plach! Glei danah comme die litt turick. Alli cucke sik an, un alli versuke tu rade wat geshah. Die nonn: eino vo die beide typos versuket die shena tu cuss, un sei gereke strafu becomm. Die shena: eino vo die beide typos versuket, mi zu cusse, erwishet aba die nonn, un becommet dafur sei gereke straf. El arjentino: Cacabrazilo, er cusse die shena un i crige die wach! Die brazilo: Dat muk i gud, i cusset mei hand, -smack! - un verpuss einu tu el arjentino! *** Ein arjentinano farmo besuk a coleeg in Brazil. Caum hav el argentino ancommet, beginne die brazilo antugiv: "Se yu die berg da driben? Cimli ho, o? Wenn yu da raupcletta, un in jede rittu cucke, bis die horizont: allu mei landereis!" A weile speta besuke die braziliano farmo sei coleeg in Arjentina. Caum hav er ancomme, beginn el arjentino antugiv: "Wenn i mid mei jip in die fri vo daheim losfar, commet ik in el abend imma noh nit tu die grenze vo mei landereis an!"
"Ya, i verstee, i had au sho so ein arjentinano jip, dei bi rittli cack!" *** Die tipo parke mid sei dicke BMW quer ova twei behindatiparkum. Er steig aut, da comm imediat die politess: "Dise parkume hir bi nur pro behindatis - darf ik erfare, wat a behinderu yu ha?" "Tourette-sindrom, yu foz!" *** Die blonda telefonee ir mann: "Yu, da war twei tipos hir, un dei stol uns auto!" "Ha yu ir gesitte se?" "Ne, dat nit, aber i notah el autokennceik!" *** Ein ole herr betreet ein apoteek: "Hav ir die medicament Rupinol?" El apoteka: "Ha yu a recept?" "Natural nit - wenn ik a recept havat, woud i's self daheim mak!" *** Die Papa ward mid die limusine quer dur USA cuchet. Un plezlik ovafull im die denku, dat er nimma lange tu leve had, un dat er mal wida lust havat, ma wida self auto tu far. Er sug es die shofero, die cimli verwundat war, aba die Papa is eben die Papa, da mutt ma gehork. Also taushet dei die plasse, die Papa an die steuer un die shofeer in die ricksizor. Die Papa fur los, un er fur wi a senget sau, er had shon ova 150 km/h draup, un dat midden in die citi, bis im a polisseistreife sa, die verfolg aupnam un im bald stoppet. Die polisso stig aut, commet tu die limusin un sa wer an die steua sizet. Er rupet die centralu an: "Centralu, wir ha hir a probleem: i stoppet grad ein auto, die tu snell fur, aba dat is hir a cimli prominente societee, i wiss nit of ik im a strafu verpasse cann..." "Ya, wer is es denn? Die burgimasti, or a senator, o wat?" "Ne ne, vil wittlika." "Die guverni, o wat?" "Ne ne, vil wittlika!" "DIE PRESIDENT, o wat?" "Ne ne, noh vil wittlika!" "Ja sage sho, wer is noh wittliker as die president?" "I glaube dat is Jesus - die tipo latte sui vo die Papa shofee!"
*** Die portugalo commet tu die Luftwapp, un war dabei, fallshirmspringen tu lern. Die sargent hav erklar: "Ir steige nu intu die fleigor, er starte glei, denn spring ir. Bei 1.000 meter hoheid ci ir eua fallshirme. Sollat es nit aupgee, ci die leine pro die nodfallshirm. Wir warte denn unten mid die jip, um euk eintusammel." Die portugalo stig ein, die fleigor ha starte, bei 1.000 meta ha die portugalo sei fallshirm ci, aber es ha sui nix du. Denn hav er die nodfallshirm ci, dat aber au nit aupgo. Da sug die portugalo, "So a cack! Fele nur noh, dat die jip unten gar nit uns wart!" *** A pub in Ireland. El ol O'Hara woll nok a bir drink, aba die wirto sug, es is sho nak 11 un er sollat heim ge. O'Hara versuket auptustee un full mid die snaut aup die bod. Er versuket es wida, un wida full er mid die fress aup die bod. Er gav aup, er brauket frishe luft, denn woud es wida ge. Er robbet tu die dor raut, atmet dip dur, un versuket nohmal, auptustee. Peng, wida mid die snaut aup die bod. Un neu versuk, un wida peng! Kei chance - er ha heim robbe mutt. Na twei stunde shappet er's heim, shappet es, die dor tu veroppen, un hov (hievte) sui tu sei bedd. In die nexte morgen ward er vo sei frau wecket: "Ste aup, yu idiot! Yu war gestan sho wider in die pub!" "Wat, i??? Wi comme yu tu dis idee?" "Die wirto telefonah sho. Yu vergatt sho wida dei rollstul!" *** Die frau ertele die psicoterapi: "Doctor, i hav a mega probleem, i ha die complexo dat i hessli bi." "Make kei sorgus, Madam, bei you is dat kei complex." *** El ole patro sterve, bald comme die neuo. Bei die confecione (beichten) werd er cimli shoket, er mutt sik einig anhor: die gemeind is a sinduful one end, da practikee vili analsex, sex mid kidis, analsex mid kidis, ein eincige catastrof! Er witt simpel nit, wi er damid umgee sollat - mid a par ave-marias as buszu wer dat simpel nit dut! Wat soll er as buszu giv? So ge er tu a ministrant un frag: „Sage mal, wat gav denn el ole patro in solke falles, wi tu exempel analsex mid kidis?“ „Hm, meist a Bounty un a cola.“ ***
A mann stig intu a fleigor un soz sui neben a blonda hin. Un weil si a blonda war, had er ein idee: "Hor mal, wir cannat a raduspil mak, um die teid tu verdreive, wat halde yu davo?" "Eigenli woll i slap." "I hav aber a gud anbid: wenn ik you a fragu stell un yu cann es nit antworde, tale yu mi 5 euro. Wenn yu mig a frage stell un ik es nit antworde cann, tal i you 500 euro. Wi wers damid?" Clang ya wi a verlockish anbid. "Hm, na ya, OK." "Also denn beginn i ma. Wi heite die capitale vo Laos?" Die blonda, one mid die wimpa tu zucke, holet 5 euro vo die tash un gav es im. "Nu bin yu dran, stelle mal a frag", sug die mann. "Wat ge tu a berg raup mid 4 bein un comme mid 3 beine turick?" Die mann hav es nit witt un begann tu gribel. Gribel, gribel, si slup shon ein, im full nix ein, er holet die laptop un suket in el internet, un cunn nirgends wat find. In el ende gab ers aup, da war nix tu mak. Er tul die frau die 500 euro. Si woll wida slap, er sug: "Ya moment, nu megat i sho witt! Wat ge tu a berg mid 4 bein un comme mid 3 beine turick?" Die blonda, one mid die wimpa tu zucke, holet noh mal a 5-euro-shein vo die tash un gav es im." E3 - Germanish abgeleitet adjective becommen die endung –li/k (dagli/k, also daglik vor vocalen, sonst dagli), un wenn das word shon a L hat, -ishe (behilfliche > helfishe). Nichtgermanishe wörde becommen die endung –ishe wenn das stammword auf –ie, –ik or -is endet (chemie-chemishe, politik-politishe), sonst -ale (nacionale), un wenn das wort shon ein L hat, -ar (militar). Natüralich werden die wörde dabei nicht umgelaudet. Zurük zu bak tu di vóut au index.
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